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Ein "Ja" unter blauem Himmel
Panorama 2 Min. 18.09.2018

Ein "Ja" unter blauem Himmel

Rührung und Tränen am schönsten Tag im Leben von Nadja Burg und Sébastien Remy.

Ein "Ja" unter blauem Himmel

Rührung und Tränen am schönsten Tag im Leben von Nadja Burg und Sébastien Remy.
Foto: Studio Estérel Photographie
Panorama 2 Min. 18.09.2018

Ein "Ja" unter blauem Himmel

Die Côte d’Azur ist nicht nur als Urlaubsziel beliebt. Nadja Burg und Sébastien Remy aus Fenningen haben Südfrankeich als jenen Ort ausgewählt, an dem sie für immer „Ja“ zueinander sagten.

Dieser Artikel erschien in der Télécran-Ausgabe vom 12. September. Die neue Ausgabe erscheint am 19. September (siehe nachfolgendes Cover).

Von Kerstin Smirr

Eine Megaparty mit vielen Gästen für ihre Hochzeit? Das kam für Nadja Burg und Sébastien Remy aus Fenningen nicht infrage. Rund 50 enge Freunde und Familienmitglieder freuten sich mit ihnen, als sie sich Anfang Juni dieses Jahres ewige Treue schworen.

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„Wir wollten mit den Menschen feiern, die uns besonders nahe stehen“, erzählt der Bräutigam. Als Location für ihre Hochzeit wählten die Deutsche und der Luxemburger ein Landgut in Draguignan aus, nur unweit von Saint-Tropez, der Stadt, in der sie einst ihren ersten Urlaub miteinander verbracht hatten.

Es war einfach romantisch. Wir waren alle so gerührt.

Inmitten einer Anlage aus alten Olivenbäumen sagten die beiden unter blauem Himmel „Ja“ zueinander. Orchideen und Pfingstrosen, die sich auch im Brautstrauß wiederfanden, schmückten den Ort des feierlichen Geschehens. Eine freie Rednerin führte durch die laizistische Zeremonie. „Sie hat es sehr persönlich gehalten. Es war einfach romantisch. Wir waren alle so gerührt“, erinnert sich Nadja an diese besonderen Stunden in ihrem Leben.

Bei einem Aperitif zur Musik eines Saxofonisten stieß die Gesellschaft auf das Paar aus Fenningen an. Das Abendessen genossen die Gäste ebenfalls im Freien, wo die Party bis tief in die Nacht andauern sollte.

Drei weiße Kleider

Für ihre Hochzeit hatte sich die 36-Jährige gleich drei weiße Kleider ausgesucht: „Ich hätte mich nie für ein einziges entscheiden können.“ Ihrem Sébastien, der sich für einen schwarzen Anzug entschieden hatte, gab sie in einer trägerlosen, eng anliegenden Spitzenrobe, die mit einer Schleppe versehen war, ihr „Ja“-Wort. Das Kleid hatte sie eigens in New York auf Maß für sich anfertigen lassen.

Drei Mal wechselte Nadja Burg das Brautkleid.
Drei Mal wechselte Nadja Burg das Brautkleid.
Foto: Studio Estérel Photographie

Zum Tanzen am Abend wählte sie ein kurzes, weißes Kleid und für den gemütlichen Brunch am nächsten Tag ein luftiges Hippie-Outfit, passend dazu ein Blumenkranz im Haar. Am zweiten Tag ihrer Hochzeitsfeier verbrachten die Frischvermählten und ihre Gäste entspannte Stunden in lockerer Atmosphäre am Pool des Landgutes.

Eigentlich wollte er mir auf dem Rückflug von einer Stewardess den Verlobungsring überreichen lassen.

Kennengelernt hatte sich das Paar einst bei der Arbeit. Beide sind in der Immobilienbranche tätig. Nach einigen Jahren Beziehung folgte 2016 der Hochzeitsantrag auf den Seychellen, wo Nadja und Sébastien ihren Weihnachtsurlaub miteinander verbrachten.

„Eigentlich wollte er mir auf dem Rückflug von einer Stewardess den Verlobungsring überreichen lassen. Aber dann hatten wir einige Tage zuvor so einen wunderschönen Tag zusammen, dass er mich bereits da fragte“, erzählt Nadja. Zu Beginn ihrer Beziehung hätten sie sich noch versichert, dass ihnen ein Trauschein nicht wichtig sei. Aber Sébastien überlegte es sich dann doch anders. Was den 44-Jährigen umdenken ließ? „Nadja ist die perfekte Frau für mich. Die Frau, von der ich immer geträumt habe.“


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