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Warum ein Finanzbeamter sich stundenlang selbst anruft
Panorama 08.09.2021
"Diese Nummer ist besetzt"

Warum ein Finanzbeamter sich stundenlang selbst anruft

Am Ende gab der Beamte die Selbstanrufe zu.
"Diese Nummer ist besetzt"

Warum ein Finanzbeamter sich stundenlang selbst anruft

Am Ende gab der Beamte die Selbstanrufe zu.
Foto: Getty Images/Westend61
Panorama 08.09.2021
"Diese Nummer ist besetzt"

Warum ein Finanzbeamter sich stundenlang selbst anruft

Ein Angestellter einer schwedischen Steuerbehörde fand einen Weg, wie er lästige Kundengespräche loswerden konnte. Bis es einem auffiel.

(jwi) - Fragt ein Beamter den anderen: „Wieso meckern die Leute eigentlich immerzu über uns, wir tun doch gar nichts?“ - Gut, schlechte Witze über den Beruf des Beamten gibt es sehr viele. Doch in diesem Fall stimmt das Klischee.

Denn ein pfiffiger Angestellter einer Steuerbehörde in Schweden wählte im Homeoffice stundenlang mit dem Diensttelefon die Nummer seines Mobiltelefons und war somit weder für Kunden noch Kollegen zu erreichen. Jetzt droht ihm die Kündigung, wie die schwedische Zeitung „Dagens Nyheter“ am Dienstag berichtet. Insgesamt 55 Stunden habe der Mann sein Handy blockiert. Somit war in diesem Zeitraum seine Telefonnummer nicht zu erreichen und Anrufer wurden an andere Mitarbeiter weitergeleitet. 


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Laut dem Bericht flog die Sache auf, als einem Vorgesetzten auffiel, dass der Finanzbeamte ungewöhnlich lange Gespräche führte. So soll der Mann zwischen dem 10. März und 5. Mai insgesamt 32 Mal seine Nummer gewählt haben. Einzelne Anrufe hätten sogar mehrere Stunden gedauert, heißt es. 

Am Ende gab der Beamte die Selbstanrufe zu. Dies mit der Begründung, er sei extrem wenig motiviert gewesen zu arbeiten.

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