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„diaries of“: Das etwas andere Reisemagazin
Jorge und Anabela Valente.

„diaries of“: Das etwas andere Reisemagazin

Jorge und Anabela Valente.
Panorama 02.09.2014

„diaries of“: Das etwas andere Reisemagazin

Erreichen Jorge und Anabela Valente ihr Ziel, ist Luxemburg demnächst um ein Reisemagazin reicher.

(alex) - Erreichen Jorge und Anabela Valente ihr Ziel, ist Luxemburg demnächst um ein Reisemagazin reicher. Die beiden Weltenbummler und leidenschaftlichen Hobby-Fotografen wollen mithilfe von Crowdfunding 3 500 Euro einsammeln, um 1 000 Exemplare ihres neuen Magazins „diaries of“ in Druck zu geben. Läuft alles glatt, erscheint die Erstausgabe noch dieses Jahr und soll sowohl in Luxemburg als auch in der Großregion vertrieben werden.

Bislang wurden innerhalb von zwei Wochen 1 325 Euro über die Spendenseite im Internet eingenommen. Interessenten können sich noch während 40 Tagen an dem Projekt beteiligen. Für fünf Euro gibt es ein Dankeschön – für 17 Euro bereits eine Ausgabe des 160 Seiten dicken Magazins.

Die Erstausgabe der englischsprachigen Veröffentlichung ist Chile gewidmet. Im Halbjahresrhythmus erscheinen weitere Ausgaben über andere Länder. Nummer Zwei befasst sich mit Argentinien.

Die Idee zu dem Projekt entstand denn auch bei einer sechsmonatigen Reise durch Südamerika. „Wir sind beide Hobby-Fotografen und haben während unserer Reise auch zahlreiche Projekte Luxemburger NGOs besucht und anhand von Fotos dokumentiert“, sagt Jorge Valente, der hauptberuflich beim Roten Kreuz arbeitet. Bei seiner Rückkehr wollte das Paar die Fotos veröffentlichen und so entstand die Idee für ein Magazin. „Wir fanden dieses Format am besten“, sagt Valente. Der Name war auch schnell gefunden: Anabela Valente führt unterwegs immer eine Art Reisetagebuch.

Die Beiträge stammen aber nicht ausschließlich von den zwei Gründern, sondern ebenfalls von Bloggern und Travellern aus aller Welt. Die verschiedenen Rubriken des Magazins beinhalten sowohl persönliche Geschichten als auch Interviews oder Fotoreportagen.

„diaries of“ versteht sich nicht nur als Reisemagazin, sondern soll die Leser dazu verleiten, selbst in das jeweilige Land zu verreisen, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Das Magazin will zudem auf die soziale Kluft aufmerksam machen, die in vielen Ländern besteht.