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Der 8. August ist Weltkatzentag: Katzen können alles
Wir huldigen unseren kuscheligen Stubentigern, versorgen sie mit Nahrung und Streicheleinheiten und sie lassen es sich wohlwollend gefallen.

Der 8. August ist Weltkatzentag: Katzen können alles

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Wir huldigen unseren kuscheligen Stubentigern, versorgen sie mit Nahrung und Streicheleinheiten und sie lassen es sich wohlwollend gefallen.
Panorama 1 3 Min. 08.08.2015

Der 8. August ist Weltkatzentag: Katzen können alles

Sie sehen schön aus, schnurren beruhigend und können sogar Leben retten: Katzen sind halt Alleskönner. Einige dieser Hausfreunde auf vier Pfoten haben echt tolle Sachen vollbracht.

(dpa/mk) - Seit Jahrtausenden werden Katzen von Menschen verehrt. Nicht nur zum Weltkatzentag zeigen Herrchen und Frauchen, wie lieb und teuer ihnen die Stubentiger sind. Katzen retten Leben, vertreiben Böses – oder sind einfach gut zu uns: Katzen können vieles. Doch einige dieser Hausfreunde auf vier Pfoten ragen noch aus der Masse heraus.

Katzengöttin: Schon vor rund 4000 Jahren hielten reiche Ägypter Katzen als Heimtiere. Die damals als Schützerin gegen das Böse und Göttin der Fruchtbarkeit verehrte Bastet wurde in Katzengestalt dargestellt. Trotz strengen Ausfuhrverbots traten die Tiere von dort aus lange vor Christi Geburt ihren Siegeszug um die Welt an.

Rassekatzen: Mehr als 40 Rassen von Hauskatzen (Felis silvestris catus) haben sich aus der ägyptischen Falbkatze entwickelt. Die „Maine Coon“ als größte Rassekatze wird fast einen Meter lang.

Laute Katze: „Merlin“ aus dem südenglischen Torquay hält seit dem vergangenen Mai den Weltrekord im laut Schnurren. Stattliche 67,8 Dezibel – etwa der Lärm eines Rasenmähers – brachten dem Kater einen Eintrag ins Guinness-Buch und Frauchen einen TV-Auftritt.

Ein Prachtexemplar von einem Kater, doch abergläubische Menschen wollen den Weg von schwarzen Katzen am liebsten nicht kreuzen.
Ein Prachtexemplar von einem Kater, doch abergläubische Menschen wollen den Weg von schwarzen Katzen am liebsten nicht kreuzen.
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Uni-Katze: „Fräulein Sinner“ heißt die Campuskatze der Universität Hildesheim (Niedersachsen). Seit zwölf Jahren streunt die grau-weiß-getigerte Mieze durch die Flure. Versuche, das Tier in einer Pflegefamilie oder im Tierheim unterzubringen, schlugen fehl: „Fräulein Sinner“ kommt immer wieder in die Uni zurück.

Reiche Katze: Der Kater „Tommasino“ erbte 2011 in Rom von seinem mit 94 Jahren gestorbenen Frauchen eine Villa, zwei Wohnungen, Ländereien und Bargeld im Gesamtwert von zehn Millionen Euro. Laut Testament muss er das Geld aber mit anderen „armen Katzen“ teilen.

Kosmetik-Katze: Modezar Karl Lagerfeld bietet seinem Kätzchen „Choupette“ ein Leben in Luxus. Es speist von silbernen Tellern und spielt mit Würfelchen aus Nerz-Fell. Das Tier steht sogar Pate für eine Kosmetik-Kollektion: In der Schreibweise „Shupette“ blickt das weiße Kätzchen unter anderem von Parfüm-Flakons und Creme-Döschen.

Kriminelle Katze: Der diebische Kater „Findus“ beschäftigte 2013 die Polizei in Lindau-Revensdorf im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein. Zum Leidwesen seines Herrchens brachte ihm das Tier wochenlang von nächtlichen Beutezügen Socken, Handtücher und Unterwäsche mit. Mit wenig Erfolg suchten die Ordnungshüter in der Nachbarschaft nach den rechtmäßigen Besitzern der Textilien.

Retterkatzen: Ihre mutige Rettung eines Jungen hat die Katze Tara in den USA zur gefeierten Heldin gemacht. Tara hatte den vierjährigen Jeremy in der Auffahrt seines Elternhauses im kalifornischen Bakersfield beschützt, als ein Hund ihn angriff.

Die streunende Katze „Maschka“ hingegen wärmte im vergangenen Januar im russischen Obninsk stundenlang ein bei Frost ausgesetztes Baby und rettete es damit wohl vor dem Erfrieren. Neben dem etwa zwei Monate alten Jungen in einem Pappkarton miaute „Maschka“ so lange, bis zweibeinige Helfer das Kind in ein Krankenhaus brachten.

In Eagle River (US-Bundesstaat Alaska) verteidigte vor Kurzem ein mutiger Stubentiger sein Heim gegen einen neugierigen Schwarzbären. Als Meister Petz auf der Terrasse stand, reichte ein beherzter Katzen-Sprung an die Glastür, um den Bären zu vertreiben. Ein Einzelfall? Nicht in Alaska! Schon 2010 stellte sich eine „Heldenkatze“ einem Bären außerhalb des Hauses entgegen und verjagte ihn laut fauchend vom Grundstück.

Marathonläufer-Katze: In England ist eine entlaufene Katze namens "Obi" 320 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt gefunden worden. Wie sie die Strecke zurückgelegt hat, ist unklar. Die Katze wurde neun Wochen nach ihrem Verschwinden wieder gefunden. Anscheinend hatte die Katze etwas dagegen, dass ihr Besitzer Adam Williams nach Leeds umziehen wollte. Anstatt sich mit der neuen Heimat vertraut zu machen, lief die Katze fort.

Doch alle Katzen sind besonders. Sehen Sie hier die Lieblinge unserer Leser


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(Archivbild vom 01.06.2014/Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.)  Foto: Markus Scholz