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Kurzmeldungen Panorama 29.06.2020

Dänische Kronprinzessin Mary zur WWF-Präsidentin ernannt

(dpa) – Die dänische Kronprinzessin Mary (48) tritt in die Fußstapfen ihres Schwiegervaters und übernimmt den Vorsitz der Organisation World Wide Fund for Nature (WWF) in Dänemark. Das teilte das Königshaus am Montag mit. Prinz Henrik, der verstorbene Mann von Königin Margrethe, hatte den dänischen WWF 1972 gegründet und war bis zu seinem Tod vor zwei Jahren Präsident der Organisation.

„Die Projekte, mit denen der WWF auf der ganzen Welt arbeitet, sind wichtig für unsere Bemühungen, unsere Wälder, Korallenriffe und eine vielfältige Tierwelt zu erhalten“, sagte Mary der Mitteilung zufolge. „Es ist unerlässlich, dass wir gemeinsam neue Lösungen finden, wie Menschen im Gleichgewicht mit der Natur leben können.“

Kronprinzessin Mary werde sich für Projekte engagieren, die sich mit bedrohten Tierarten, Regenwald, Plastik, Meer und Arktis beschäftigen, teilte der WWF mit.    

Gestern

Eine neue Corona-Infektion im Saarland

(dpa/lrs) - Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen im Saarland ist um einen Fall gestiegen - auf 2.770. Das teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken am Samstag mit (Stand 17.30 Uhr). Die Zahl der bestätigten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 liegt unverändert bei 174. Von den seit dem ersten Auftreten des Virus im Bundesland bestätigten Infizierten gelten der Behörde zufolge insgesamt 2.585 Menschen inzwischen als geheilt. Acht Erkrankte werden stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch. Grundlage der Zahlen sind Angaben der Kreisgesundheitsämter an das Ministerium.   

USA: Polizisten wegen Selfie mit nachgestelltem Würgegriff gefeuert

(dpa) - Wegen eines Selfies mit einem nachgestellten Würgegriff sind mehrere weiße Polizisten im US-Bundesstaat Colorado gefeuert worden. Drei Beamte hatten nach Angaben der Polizei in der Stadt Aurora ein Foto am Ort der Festnahme des Schwarzen Elijah McClain aufgenommen, der infolge des Polizeieinsatzes im vergangenen Jahr starb. Auf dem Bild hat einer der Beamten seinem Kollegen den Arm um den Hals gelegt, wie um ihn zu würgen. Eine Polizistin steht neben den beiden Männern und lacht in die Kamera. Das Foto schickten sie nach Angaben der Polizei einem Kollegen, der sich darüber lustig machte. Auch er sei gefeuert worden. Einer der drei Beamten auf dem Selfie trat vor seiner Entlassung zurück.

„Wir sind beschämt, wir sind angeekelt und wir sind wütend“, sagte die kommissarische Polizeichefin Vanessa Wilson am Freitag bei einer Pressekonferenz. Die Beamten hätten vielleicht keine kriminelle Handlung begangen, sich aber eines „Verbrechens gegen die Menschlichkeit und des Anstandes“ schuldig gemacht, sagte Wilson. „Überhaupt daran zu denken, so etwas zu tun, ist unbegreiflich.“

Kurzmeldungen Lokales 04.07.2020

Stadtbredimus: Kollision zwischen zwei Fahrzeugen

(SH) - Eine Kollision zwischen zwei Fahrzeugen in der Route du Vin in Stadtbredimus forderte am Samstag gegen 11.30 Uhr einen Verletzten. Der Notarzt aus der Hauptstadt kümmerte sich um das Unfallopfer. Zudem waren die Rettungsdienste aus Remich vor Ort.

Kurzmeldungen Lokales 04.07.2020

Tadler: Motorradfahrer bei Sturz verletzt

(SH) - Bei einem Sturz in Toodlermillen hat sich ein Motorradfahrer am Samstag kurz nach 13 Uhr leichte Verletzungen zugezogen. Ein Krankenwagen aus Ettelbrück sowie die Rettungsdienste aus Alebesch und Wiltz waren im Einsatz.

Sagrada Familia in Barcelona wiedereröffnet

(dpa) - Die berühmte Basilika Sagrada Familia in Barcelona ist nach 114 Tagen Zwangsschließung während der Corona-Krise wieder zugänglich. Die ersten Besucher seien am Samstag Mitarbeiter des Gesundheitswesens und deren Angehörige gewesen, die als Anerkennung für ihren aufopferungsvollen Kampf gegen die Pandemie insgesamt 12.000 Freikarten erhalten hätten, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf eine Mitteilung der Kirche.     

Die Sagrada Familia ist das Wahrzeichen Barcelonas und gilt als eines der faszinierendsten Kirchenbauprojekte der Architekturgeschichte. Seit 2005 ist die Kirche auch Unesco-Weltkulturerbe. Neben der palastähnlichen Burg Alhambra im südspanischen Granada ist die Basilika die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Spaniens. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 2,5 Millionen Besucher gezählt.

Benedikt XVI. reist nicht zur Beerdigung seines Bruders

(KNA) - Der frühere Papst Benedikt XVI. nimmt nicht an der Beisetzung seines Bruders Georg Ratzinger in Regensburg teil. Das berichtet das Portal "Vatican News" (Freitag) unter Berufung auf interne Quellen. 

In Regensburg erwartet werden aber Benedikts Privatsekretär, Erzbischof Georg Gänswein, sowie Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der von 2002 bis 2012 Bischof von Regensburg war. 

Georg Ratzinger wird am Mittwoch im Stiftungsgrab der Regensburger Domspatzen beerdigt; zuvor findet ein Requiem im Dom statt. Der frühere Domkapellmeister war am Mittwoch mit 96 Jahren in Regensburg gestorben. Wenige Tage vorher war der 93-jährige Benedikt XVI. von seinem Alterssitz im Vatikan überraschend nach Bayern gereist, um ihn zu besuchen. Die beiden Brüder, die 1951 gemeinsam die katholische Priesterweihe empfangen hatten, waren zeitlebens eng verbunden.

Kurzmeldungen Lokales 04.07.2020

Ettelbrück: Motorradfahrer versucht vor Polizei zu fliehen

In Ettelbrück ist am Donnerstagnachmittag ein Motorradfahrer nach mehreren Fluchtversuchen von der Polizei gestoppt worden. Einer Polizeistreife war zuvor in der Rue Prince Henri ein lautes Motorrad-Geräusch aufgefallen, das bereits aus der Entfernung zu hören war.

Als die Beamten den Motorradfahrer in der Rue du Canal anhalten wollten, ignorierte dieser die Haltezeichen – und fuhr weiter. Nur kurze Zeit später machte der Biker am Friedhof eine Kehrtwendung vor einer Polizeistreife und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Dabei fuhr er unter anderem in eine gesperrte Straße. In Erpeldingen konnte der Fahrer schließlich gestoppt und kontrolliert werden. Er wurde angezeigt.

USA: Achtjähriger Junge in Einkaufszentrum erschossen

(dpa) - Im US-Staat Alabama ist am Freitag ein achtjähriger Junge in einem Einkaufszentrum erschossen worden. Drei weitere Menschen, darunter ein minderjähriges Mädchen, seien mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden, teilte die Polizei in Hoover am Freitagabend (Ortszeit) mit. Polizei-Chef Nicholas Derzis sprach von einem „tragischen Vorfall“.

In der Shopping-Mall seien am Nachmittag aus noch unbekannten Gründen mehrere Schüsse gefallen, hieß es. Zu dem Motiv oder den möglichen Tätern machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Ermittlungen würden andauern.

WHO: Steigende Coronazahlen kein Anzeichen für zweite Welle

(dpa) - Die jüngst wieder steigenden Zahlen an nachgewiesenen Corona-Infektionen in vielen Ländern sind nach Meinung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kein Anzeichen einer zweiten Welle. Vielmehr handele es sich um einen zweiten Höhepunkt der ersten Welle, sagte der WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan am Freitagabend in einem Briefing bei der Genfer Auslandspresse (ACANU).

„Was wir jetzt in vielen Ländern erleben, ist ein zweiter Höhepunkt der ersten Welle in vielen Ländern, wo das Virus nicht genug unterdrückt worden ist, um eine Übertragung der Krankheit zu verhindern“, sagte Ryan. Um so mehr müssten Maßnahmen wie Handhygiene, Abstand halten und Isolation von Infizierten und ihren Kontakten konsequent weiter angewendet werden. „Sonst könnten wir eine Situation bekommen, wo das Infektionsniveau anhaltend höher ist als wir es wirklich wollen.“ 

Das Potenzial einer zweiten Welle sei da, sagte Ryan, etwa im Winter, wenn wieder mehr Menschen eng in Räumen zusammen seien und das Virus sich dadurch leichter von Mensch zu Mensch verbreiten könne als jetzt. Womöglich reagiere das Virus auch auf Temperaturen.


Vorgestern

Lage auf Rettungsschiff "Ocean Viking" verschärft sich

(dpa) - Unter den 180 Flüchtlingen auf dem privaten Rettungsschiff „Ocean Viking“ vor Sizilien spitzt sich die Lage nach Angaben der Helfer immer weiter zu. "Die Geretteten haben heute Morgen einen Hungerstreik begonnen", erläuterte Verena Papke, Geschäftsführerin der Organisation SOS Méditerranée für Deutschland, am Freitag. Am Abend hieß es, es habe binnen 24 Stunden sechs Selbstmordversuche von Flüchtlingen gegeben. Nunmehr habe die "Ocean Viking" den Notstand an Bord ausgerufen. Die Lage auf dem Schiff habe sich so zugespitzt, dass die Sicherheit der Geretteten und der Besatzung "nicht mehr gewährleistet werden kann", erklärte die Organisation. Dieser Schritt sei beispiellos in der fünfjährigen Geschichte von SOS Méditerranée.

Die Crew habe dringende Anfragen an die Behörden in Italien und Malta zur Aufnahme von 44 Menschen gesandt, die in schlechter Verfassung seien, hieß es. Zuvor waren mehrere Bitten um Zuweisung eines sicheren Hafens in beiden Ländern erfolglos geblieben. Die Menschen waren am Donnerstag vergangener Woche sowie am Dienstag im Meer aus Seenot gerettet worden, hatte SOS Méditerranée berichtet. Italien und Malta hatten sich in der Corona-Pandemie zu nicht sicheren Häfen erklärt. Trotzdem brechen Migranten von Libyen und Tunesien in Richtung Europa auf. Rom und Valletta nahmen zuletzt zwar wieder Migranten von privaten Schiffen auf, doch die Länder zögern mit der Zuweisung von Häfen oft lange. Sie fordern von anderen EU-Staaten regelmäßig Zusagen über die Weiterverteilung der Menschen.

# dpa-Notizblock *** Aktualisierung *** Neu: Angaben über sechs Selbstmordversuche, Notstand an Bord erklärt *** Internet *** SOS Med auf Twitter *** Orte *** [Rom](Rom, Italien) Die folgenden Informationen sind nicht zur Veröffentlichung bestimmt *** Ansprechpartner *** Petra Krischok, +49 30 22056811,

*** Kontakte *** Autorin: Petra Kaminsky (Rom), +39 349 6320 320, Redaktion: Irmgard Kern (Berlin), +49 30 2852 31302, Foto: Newsdesk, +49 30 2852 31515, dpa pky xxzz n1 ik

Air France will mehr als 7.500 Stellen abbauen

(dpa) - Die Fluggesellschaft Air France will bis Ende 2022 wegen der Luftfahrtkrise rund 7.500 Stellen streichen. Das betreffe 6.560 Stellen bei Air France selbst, wie die Airline am Freitagabend mitteilte. Hinzu kämen 1.020 Stellen bei der Regionalfluggesellschaft Air France Hop. Durch viele altersbedingte Abgänge werde der Abbau aber abgefedert - bei Air France werde „mehr als die Hälfte dieses Stellenabbaus dank einer günstigen Alterspyramide ausgeglichen.“ Bei Hop bleibt der Überschuss aber dennoch recht hoch.

Hop hat nach Angaben der Airline derzeit 2.420 Arbeitsplätze, Air France 41.000. „Drei Monate lang gingen die Aktivitäten und Einnahmen von Air France um 95 Prozent zurück, und auf dem Höhepunkt der Krise verlor die Fluggesellschaft 15 Millionen Euro pro Tag“, hieß es in einer Mitteilung mit Blick auf die Corona-Krise. So prognostiziert Air France, dass die Airline vor 2024 nicht das gleiche Aktivitätsniveau wie im Jahr 2019 erreichen werde.

Gewerkschaften hatten Anfang der Woche schon einen Stellenabbau in dieser Höhe verlauten lassen. Der französische Staat unterstützt die Airline unter anderem mit sieben Milliarden Euro Kredithilfen. Diese versetzten das Unternehmen in die Lage, die Krise kurzfristig zu überstehen und gingen mit starken Verpflichtungen zur Sicherung ihrer Nachhaltigkeit einher, so Air France. Der Flugzeugbauer Airbus hatte ebenfalls in dieser Woche angekündigt, rund 15.000 Stellen abzubauen.

Kurzmeldungen Lokales 03.07.2020

Keine neue Corona-Infektion im Saarland

(dpa/lrs) - Am Freitag hat sich die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen im Saarland nicht verändert. Sie liegt weiterhin bei 2.769 Fällen, wie das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mitteilte (Stand 17.30 Uhr). Die Zahl der bestätigten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 liegt ebenfalls unverändert bei 174.

Von den seit dem ersten Auftreten des Virus im Bundesland bestätigten Infizierten gelten der Behörde zufolge insgesamt 2.584 Menschen inzwischen als geheilt. Elf Erkrankte werden stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch. Grundlage der Zahlen sind Angaben der Kreisgesundheitsämter an das Ministerium.

Kurzmeldungen Lokales 03.07.2020

Rheinland-Pfalz: Steigender Trend bei Corona-Infektionen

(dpa/lrs) - Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist in dieser Woche so stark gestiegen wie zuletzt im Mai. Bis Freitag registrierten die Gesundheitsämter 7.064 bestätigte Fälle (Stand 10.30 Uhr), wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Mainz mitteilte. Das sind 36 mehr als am Vortag und 1,6 Prozent mehr als am Freitag vergangener Woche. Zuletzt war der wöchentliche Anstieg vom 15. bis 22. Mai stärker gewesen, damals mit 2,1 Prozent.

Hauptursache der Entwicklung ist ein räumlich begrenzter "Hotspot" im Landkreis Germersheim. In diesem Kreis in der südlichen Pfalz gab es in den vergangenen sieben Tagen 29 neue Fälle pro 100.000 Einwohner. Die von Bund und Ländern vereinbarte Schwelle für neue Beschränkungen des öffentlichen Lebens liegt bei 50 Fällen.

Der Anstieg im Kreis Germersheim wird auf Infektionen im Umkreis der Freien Evangeliums-Christen-Gemeinde in Schwegenheim zurückgeführt, einer bundesweit vertretenen Glaubensgemeinschaft (BFECG), der vor allem Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion angehören. Daraufhin wurden mehrere Schulen geschlossen.

Die Zahl der Todesfälle von infizierten Menschen blieb unverändert bei 235. Dies ist dieselbe Zahl wie vor einer Woche. Aktuell sind 206 Menschen im Bundesland mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.

Kurzmeldungen Lokales 03.07.2020

Auseinandersetzung führt zu Zugausfällen

Auf einem Bahnsteig am Bahnhof Differdingen kam es am Freitag gegen 13.30 Uhr zu Handgreiflichkeiten zwischen drei Jugendlichen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Der Polizei zufolge griff eine Privatperson ein, um den Streit zu schlichten. Aus Sicherheitsgründen war der Zugverkehr auf dem Streckenabschnitt unterbrochen, konnte aber nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden.

Privatbank Quintet bündelt ihr Europa-Geschäft

(Bloomberg) - Die Quintet Private Bank SA (früher: KBL European Private Bankers) will einen Großteil ihrer europäischen Töchter fusionieren. Das deutsche Unternehmen Merck Finck Privatbankiers AG soll mit den Schwestergesellschaften in Belgien, Puilaetco, und den Niederlanden, InsingerGilissen, in der Quintet Private Bank zusammengeführt werden, wie es in einer Mitteilung am Freitag hieß. 

Gemeinsam mit den anderen europäischen Niederlassungen – einschließlich Quintet Luxembourg, Puilaetco Luxembourg und der Niederlassung in Spanien – werden sie den Plänen zufolge unter dem Namen Quintet Europe eine Einheit bilden. Kunden sollen so künftig von einer einzigen großen Bank betreut werden, statt von mehreren kleineren Tochterunternehmen. Trotz des rechtlichen Zusammenschlusses will die Gruppe das lokale Management und die jeweiligen Markennamen in den Ländern beibehalten.

Kurzmeldungen Politik 03.07.2020

Deutsche Grenzgänger in Telearbeit: Abkommen mit Deutschland

(TJ) - Deutsche Grenzgänger, die wegen der Corona-Krise in Heimarbeit sind, bleiben in Luxemburg sozialversichert. Darauf konnte sich Sozialminister Romain Schneider mit seinem deutschen Amtskollegen Hubertus Heil einigen. Das Abkommen gilt vorerst bis zum 31. August. Die wegen Covid-19 in Deutschland geleisteten Arbeitstage werden nicht in Betracht gezogen. In Sachen Besteuerung hatte man sich bereits für ein Aussetzen der 19-Tages-Regel mit den Nachbarländern Deutschland, Frankreich und Belgien einigen können.

Zugkollision in Schweizer Tunnel

(dpa) - Bei einer Zugkollision in einem Tunnel im Schweizer Kanton Wallis sind nach ersten Angaben mehrere Menschen leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich, als ein Autozug mit 15 Fahrzeugen in dem Tunnel in der Nähe von Oberwald in einen Regionalzug fuhr, teilte die Matterhorn Gotthard-Bahn mit, die die Strecke bedient. In dem Regionalzug seien 30 Reisende unterwegs gewesen. Die Ursache für den Zusammenstoß war zunächst unklar. Der Betrieb wurde auf der Strecke vorerst eingestellt.

Türkei: Explosionen in Feuerwerksfabrik

(dpa) - In einer Fabrik für Feuerwerkskörper in der Türkei hat es nach Medienberichten mehrere Explosionen gegeben. Der Gouverneur der westtürkischen Provinz Sakarya sagte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Freitag, in der Fabrik seien 150 bis 200 Menschen eingeschlossen. Weil es fortlaufend Explosionen gebe, könnten Rettungskräfte aber nicht einschreiten.

Laut dem Gouverneur wurden zehn Verletzte im Krankenhaus behandelt. Fernsehbilder von vor Ort zeigten dichte Rauchwolken und Feuerwerk am Himmel. Immer wieder waren laute Explosionen zu hören. Einsatzkräfte der Katastrophenschutzbehörde Afad seien vor Ort, die Gegend sei abgesperrt worden, hieß es.

Kurzmeldungen Lokales 03.07.2020

Bettemburg: In Schlangenlinien unterwegs

(SH) - In der Route d'Esch in Bettemburg wurde am Donnerstag gegen 21.20 Uhr ein Wagen nicht nur in Schlangenlinien gesteuert, sondern auch immer wieder abgebremst und beschleunigt.

Die Polizei konnte das Fahrzeug, ebenso wie die Eigentümerin und deren Begleiter, in der Rue Pierre Dupong antreffen. Beide Personen zeigten sich jedoch den Beamten gegenüber unkooperativ. Während gemeldet worden war, dass ein Mann das Fahrzeug steuerte, erklärte die Eigentümerin, sie sei gefahren. 

Der Alkoholtest fiel bei der Fahrerin negativ aus, den Drogenschnelltest verweigerte sie. Der Mann stimmte keinem der beiden Tests zu. 

Beiden Personen wurde daraufhin der Führerschein entzogen und ein provisorisches Fahrverbot zugestellt. Zudem drohen ihnen strafrechtliche Folgen.

Kurzmeldungen Lokales 03.07.2020

Hollerich: Unfall unter Alkoholeinfluss

(SH) - Gegen 2.30 Uhr kam es in der Nacht zum Freitag in der Rue de Hollerich in Luxemburg-Stadt zu einem Unfall mit Sachschaden. Wie sich herausstellte, hatte die Unfallverursacherin zu viel Alkohol getrunken. Ihr Führerschein wurde eingezogen.

Geld zurück für Flugtickets: Ryanair will rasch bezahlen

(jt) - Die irische Fluggesellschaft Ryanair will bei der Erstattung von Tickets für stornierte Flüge einen Zahn zulegen. In einem Kommuniqué vom Freitag verweist Ryanair darauf, "rasche Fortschritte" bei der Bearbeitung von Rückerstattungsanträgen zu machen. 

Die im März eingereichten Anträge seien nun komplett abgearbeitet worden, bis zum 15. Juli soll auch das Dossier mit den Fällen aus dem April geschlossen werden. Bis Ende Juli will Ryanair auch alle Ticketerstattungen vom Mai und den größten Teil der Juni-Anträge fertig bearbeitet haben. "Mehr als 90 Prozent der Passagiere, die direkt bei Ryanair gebucht und eine Rückerstattung in bar für Reisen zwischen März und Juni beantragt haben, werden ihr Geld vor Ende Juli erhalten", versicherte Ryanair-Vorstandschef Eddie Wilson. 

Jene Ryanair-Kunden, die ihren Flug über ein Online-Reisebüro reserviert haben, müssen wahrscheinlich länger auf eine Rückzahlung warten. Deren Anträge hängen teilweise noch in der Warteschleife. Ryanair ruft diese Kunden dazu auf, sich mit den Kundendiensten der Web-Anbieter in Verbindung zu setzen, um eine Rückerstattung in die Wege zu leiten.

Aufgrund der Covid-19-bedingten Flugverbote war ein Großteil der Ryanair-Flotte zwischen März und Juni am Boden geblieben.

Stein der Kleinen Meerjungfrau in Kopenhagen beschmiert

(dpa) - Die Statue der Kleinen Meerjungfrau in Kopenhagen ist wieder einmal Opfer von Vandalismus geworden. Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag den Stein, auf dem die Skulptur sitzt, mit dem Schriftzug „Racist Fish“ (Rassistischer Fisch) beschmiert. Das berichtete die Zeitung „Extra Bladet“, die die Polizei auf den Vorfall aufmerksam machte.

Die Bronzefigur von 1913, die einem Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen nachempfunden ist, ist bereits mehrfach beschädigt worden. 1964 und 1998 wurde ihr der Kopf abgesägt. 1984 fehlte plötzlich ihr rechter Arm. 2003 wurde die komplette Statue mit einem Gewicht von 175 Kilogramm von ihrem Sockel ins Wasser gestoßen.

Auch für politische Statements wurde die kleine Nixe schon häufiger missbraucht. Im Januar sprayten Unbekannte den Slogan „Free Hongkong“ (Befreit Hongkong) auf den Stein. Zum Weltfrauentag am 8. März hatten Touristen der Statue einmal einen Plastikpenis angeklebt. Später wurde sie komplett vom Scheitel bis zum Flossenende mit einer Burka verhüllt, auf der eine Parole gegen den türkischen Beitritt zur EU zu lesen war.

Kurzmeldungen Lokales 03.07.2020

Rucksackdieb gestellt

(SH) - In der Rue du Saint Esprit in der Hauptstadt wurden zwei Jugendliche am Donnerstag gegen 17.25 Uhr von unbekannten Personen aufgefordert, ihre Wertsachen herauszugeben. Nach einem Handgemenge gelang es einem der Angreifer, sich den Rucksack eines Opfers anzueignen. Gäste eines anliegenden Lokals, die den Vorfall beobachtet hatten, eilten zur Hilfe, woraufhin die Täter mitsamt Beute in unterschiedliche Richtung flüchteten. 

Später am Abend begaben sich die Jugendlichen zum Hauptbahnhof, um mit dem Zug nach Hause zu fahren. Dort fiel ihnen jener Angreifer auf, der mit dem Rucksack geflüchtet war. Die Jugendlichen verständigten das Sicherheitspersonal, das den Mann zum Polizeikommissariat brachte. 

Der Tatverdächtige händigte dem Opfer den Rucksack aus. Dennoch muss er mit juristischen Folgen rechnen.

Kurzmeldungen Lokales 03.07.2020

Drei Verletzte nach Unfällen in Windhof und Düdelingen

Zu zwei Verkehrsunfällen ist es am Donnerstagabend in Düdelingen und Windhof gekommen. Kurz vor 19 Uhr stießen auf der N13 in Windhof in Richtung Garnich zwei Autos zusammen. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Etwa eineinhalb Stunden später kollidierten zwei Autos auf der Route de Luxembourg in Düdelingen. Es gab einen Verletzten.

Weitere Informationen sind derzeit nicht bekannt.

"Winterschlaf" geht zu Ende: Pubs in England öffnen wieder

(dpa) - Trotz Kritik unabhängiger Wissenschaftler dürfen Pubs, Restaurants, Hotels, Kinos, Museen und viele andere Einrichtungen in England von Samstag an wieder öffnen. Gleichzeitig wird die Abstandsregel von zwei Metern auf einen Meter verringert, sofern andere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. So müssen Pub-Besucher beim Betreten ihre Kontaktdaten hinterlassen. Menschenansammlungen am Tresen sind nicht erlaubt.

Bei der Vorstellung der Pläne hatte Premier Boris Johnson kürzlich gesagt: „Unser langer Winterschlaf kommt zu einem Ende.“ Viele Forscher halten die Lockerungen für verfrüht. Großbritannien ist das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in Europa.