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Brei statt Milch: Säuglinge sollten wenig Kuhmilch trinken
Babys brauchen das Kalzium der Milch für den Knochenaufbau - doch bei der Menge ist Vorsicht geboten.

Brei statt Milch: Säuglinge sollten wenig Kuhmilch trinken

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Babys brauchen das Kalzium der Milch für den Knochenaufbau - doch bei der Menge ist Vorsicht geboten.
Panorama 05.09.2015

Brei statt Milch: Säuglinge sollten wenig Kuhmilch trinken

In geringen Mengen und am besten nicht pur: Kuhmilch ist für Säuglinge in großen Mengen ungesund. Deshalb sollten die Eltern darauf achten, dem Kind im ersten Lebensjahr nicht mehr als die empfohlene Dosis zuzuführen.

(dpa/tmn) - Babys sollten nur eine sehr begrenzte Menge an Kuhmilch bekommen. Säuglinge nehmen im ersten Lebensjahr möglichst nicht mehr als 200 Milliliter Milch zu sich, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Diese sollten sie allerdings am besten nicht pur trinken - Eltern können sie beispielsweise in einen Milch-Getreide-Brei rühren. Diese Milchmenge enthält laut DGE genug Kalzium für das Knochen- und Zahnwachstum eines Säuglings. Wichtig ist, auf pasteurisierte oder hoch erhitzte Kuhmilch zu achten. Ansonsten ist das Risiko für Keime in der Milch erhöht.

Trinken Babys öfter mehr Kuhmilch, kann das zu Gesundheitsproblemen führen. Die Kuhmilch enthalte mehr Proteine als Muttermilch und belaste dadurch die Nieren des Säuglings, erläutert die DGE.

Die Experten empfehlen, Kindern erst ab Ende des ersten Lebensjahrs Milch zum Trinken zu geben. Eine Tasse beispielsweise zum Frühstück reicht aus. Kleinkinder bis zu drei Jahren sollten pro Tag etwa 300 Milliliter Milch- und Milchprodukte zu sich nehmen.


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