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Braunbär 747 gewinnt „Fat Bear“-Wahl in Alaska
Panorama 2 Min. 07.10.2020

Braunbär 747 gewinnt „Fat Bear“-Wahl in Alaska

Panorama 2 Min. 07.10.2020

Braunbär 747 gewinnt „Fat Bear“-Wahl in Alaska

Den ganzen Sommer über fraß er Lachse, nun hat sich das für Braunbär 747 ausgezahlt: In Alaska wurde der Riese zum Gewinner des „Fat Bear“-Wettbewerbs gekrönt.

(dpa) - Der Gewinner des kuriosen „Fat Bear“-Wettbewerbs in Alaska steht fest: Ein massiger Braunbär mit der Nummer 747 und dem Spitznamen „Jumbo Jet“ wurde zum fettesten Pelztier des Katmai-Nationalparks gekürt. Er setzte sich in dieser Saison gegen Anwärter Nummer 32 mit dem vielsagenden Beinamen „Chunk“ (zu Deutsch „Klotz“) durch.

Zwölf Braunbären waren in dem Nationalpark eine Woche lang im Rennen gewesen. Beim Finale der letzten beiden Kandidaten war 747 mit gut 68 Prozent der Stimmen klarer Gewinner. Der „Graf der Üppigkeit“ sei zum Champion gewählt worden, teilte der Nationalpark im nördlichsten US-Bundesstaat am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Der Braunbär «747», auch als Jumbo Jet bekannt, im Katmai-Nationalpark in Alaska.
Der Braunbär «747», auch als Jumbo Jet bekannt, im Katmai-Nationalpark in Alaska.
Foto: DPA

747 werde nun seinem Schicksal folgen, „fett und fabelhaft“ in den Winterschlaf zu ziehen. Das genaue Gewicht des über 16 Jahre alten Männchens ist nicht bekannt - im vorigen Jahr schätzten die Ranger rekordverdächtige 630 Kilogramm. In diesem Sommer habe der Bär so viele Lachse verspeist, dass sein Bauch scheinbar den Boden streifte, witzelten die Tierhüter in einer Mitteilung. Der ebenfalls stämmige „Chunk“ hatte es ins Finale geschafft, doch am Ende kam das etwa gleichaltrige Männchen mit dem ausladenden Hinterteil gegen „Jumbo Jet“ nicht an.


HANDOUT - 21.06.2016, Italien, ---: Ein Braunbär in der Region Trentino. (Illustration zu "Bären-Ärger in Norditalien - Vater verteidigt Sohn") - bestmögliche Qualität - Foto: Campolongo Annalisa/Forstbehörde der Autonomen Provinz Trient/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
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2019 war „Holly“ zur üppigsten Braunbärin im Katmai-Nationalpark gekürt worden. „Sie ist fett, sie ist fabelhaft“, gratulierten damals die Ranger dem stattlichen Pelztier - doch diesen Titel konnte das Weibchen in diesem Jahr nicht verteidigen.

Zum sechsten Mal veranstaltete der Park im Südwesten von Alaska die „Fat Bear Week“. Mehr als 650.000 Stimmen wurden abgegeben. Online konnten Besucher und Bären-Fans eine Woche lang Vorher-Nachher-Fotos anschauen und ihre Favoriten auswählen.

Mit dem „Fat Bear“-Wettstreit will der Park über das Ökosystem und den Lebensraum der über 2.000 Braunbären in der Region informieren. Im Frühjahr sind die Bären noch mager, bis zum Herbst haben sie sich Fettreserven für den Winterschlaf angefressen. In diesem Jahr war das Buffet am Brooks-River, wo Dutzende Braunbären von Juni bis Oktober Lachse fangen, besonders opulent.


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In einem „gigantischen Tsunami“ seien Lachsen - wohl mehr als 800.000 Fische - den Fluss hoch geschwommen, erzählte der Biologe Mike Fitz am Dienstag. Es habe so viel Futter gegeben, dass die Bären nicht einmal darum streiten mussten. 747 „Jumbo Jet“ sei ein besonders guter Angler gewesen - „der wuchtigste Bär, den ich je mit eigenen Augen gesehen habe“.

747 scheinen die zahlreichen Lachse gut gemundet zu haben - man sieht es ihm deutlich an.
747 scheinen die zahlreichen Lachse gut gemundet zu haben - man sieht es ihm deutlich an.
Foto: DPA

    

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