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Brandgefahr bei Lithium-Akku: Besser unter Aufsicht laden
Moderne Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus haben eine enorm hohe Energiedichte und können brandgefährlich werden.

Brandgefahr bei Lithium-Akku: Besser unter Aufsicht laden

Foto: Shutterstock
Moderne Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus haben eine enorm hohe Energiedichte und können brandgefährlich werden.
Panorama 18.12.2017

Brandgefahr bei Lithium-Akku: Besser unter Aufsicht laden

Geräte mit Lithium-Akku haben generell ein hohes Brandrisiko, und können Feuer fangen. Deshalb sollte man solche Geräte beim Ladevorgang nicht aus den Augen verlieren.

(dpa) - Bei Geräten mit Lithium-Akku besteht ein generelles Brandrisiko. Besonders beim Ladevorgang können die Akkus Feuer fangen - insbesondere wenn der Akku längere Zeit nicht benutzt wurde. Diese Brandgefahr gilt also nicht nur für Akkus mit Produktfehlern.

Hersteller raten deshalb oft, den Akku besser unter Aufsicht zu laden. Das sei nicht immer umsetzbar, deshalb empfehlen Experten, den Akku beim Laden auf eine feuerfeste Unterlage sowie in einen Raum zu legen, in dem sich ein Rauchmelder befindet. Das Ladegerät muss zudem für den Akku geeignet sein.

Akku nicht überladen

Wichtig: Den Akku darf man auch nicht überladen - sonst kann er thermisch durchgehen. Das bedeutet: Die gespeicherte Energie aus einer kaputten Akkuzelle wird dann sehr schnell freigesetzt. Es kommt zu einem Funkenschlag - das Feuer kann sich schnell ausbreiten. Aber auch eine sogenannte Tiefentladung ist gefährlich - wenn der Akku vollständig leer ist. Das wird durch kalte Temperaturen begünstigt.

Auch bei der Lagerung gilt: In unmittelbarer Umgebung sollten keine leicht entflammbaren Gegenstände stehen. Aufgeblähte oder beschädigte Akkus besser gar nicht verwenden - sondern fachgerecht entsorgen.

Die Lithium-Akkus befinden sich mittlerweile in vielen Geräten, da sie leistungsstark sind und dem neuesten Stand der Technik entsprechen.


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