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„Big Bang Theory“ im Lycée Michel Lucius
Panorama 21.03.2016 Aus unserem online-Archiv
Wissenschaftler auf Sensibilisierungstour

„Big Bang Theory“ im Lycée Michel Lucius

Marcus Voelp, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Informatik an der Uni.lu, gewährte den Schülern Einblicke in die Entstehung eines animierten Filmes.
Wissenschaftler auf Sensibilisierungstour

„Big Bang Theory“ im Lycée Michel Lucius

Marcus Voelp, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Informatik an der Uni.lu, gewährte den Schülern Einblicke in die Entstehung eines animierten Filmes.
Foto: Nadine Schmit
Panorama 21.03.2016 Aus unserem online-Archiv
Wissenschaftler auf Sensibilisierungstour

„Big Bang Theory“ im Lycée Michel Lucius

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Bereits zum sechsten Mal fand vom 14. bis 18. März die Kampagne „Chercheurs à l’école“ des Fonds National de la Recherche (FNR) in diversen Lyzeen statt. Das Ziel der Kampagne ist vorrangig die Förderung der Wissenschaft und Forschung in der Gesellschaft, und dies vor allem bei den Jugendlichen.

Von Nadine Schmit

Im Mittelpunkt steht hierbei die Arbeit von lokalen Forschern aus dem privaten und öffentlichen Bereich, welche Schülern der Oberstufe nähergebracht werden soll. Durch den direkten Kontakt zu den Forschern sowie den Einblick in deren Berufsalltag soll das Interesse der Jugendlichen an der Forschung geweckt werden. Eventuellen Nachwuchsforschern sollen die Möglichkeiten und Perspektiven dargelegt werden, die ihnen in Forschungsberufen in Luxemburg offenstehen.

Im Rahmen dieser Kampagne erhielten beispielsweise die Schüler einer 12e Générale im Lycée Michel Lucius spannende Einblicke in die alltägliche Arbeit der beiden Forscher Marcus Voelp und Pierre Hubsch. Pierre Hubsch, Ingenieur bei Arcelor Mittal, veranschaulichte am PC den Schülern seinen Arbeitsalltag, während Marcus Voelp, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Informatik an der Uni.lu, den Schülern Einblicke in die Entstehung eines animierten Filmes gewährte.

Angesprochen wurde auch das Thema Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern, wo es noch einiges zu tun gibt. In seinem Bereich der Informatik beispielsweise, so Marcus Voelp, seien lediglich 5 Prozent Frauen vertreten, die jedoch über etwas mehr Durchhaltevermögen zu verfügen scheinen als ihre männlichen Kollegen, da ihr Anteil im Laufe der Karriere immerhin auf 7 Prozent steigt. Das Tolle am Forscherberuf, so Voelp weiter, sei der permanente Lernprozess, der fester Bestandteil der Forschung sei: „Wenn ich aufhöre zu lernen, habe ich verloren.“

Das Feedback der Schüler fiel geteilt aus: Einige zeigten sich äußerst interessiert, sowohl an den vorgestellten Themen wie auch am Forscherberuf, andere hingegen empfanden das Ganze eher als zu kompliziert und schwer verständlich. Ein großer Bedarf an Nachwuchsforschern besteht in Luxemburg allemal, so dass nach der Präsentation die Hoffnung der beiden Forscher darin lag, vielleicht den einen oder anderen davon überzeugt zu haben, den Weg in die Forschung einzuschlagen.


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