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Berichte: Royals haben Angst vor TV-Interview nach Krisentreffen
Panorama 2 Min. 13.01.2020

Berichte: Royals haben Angst vor TV-Interview nach Krisentreffen

10. Juli 2018: Ein Foto aus einfacheren Zeiten. Königin Elisabeth II hat für Montag ein Krisentreffen einberufen.

Berichte: Royals haben Angst vor TV-Interview nach Krisentreffen

10. Juli 2018: Ein Foto aus einfacheren Zeiten. Königin Elisabeth II hat für Montag ein Krisentreffen einberufen.
Foto: AFP
Panorama 2 Min. 13.01.2020

Berichte: Royals haben Angst vor TV-Interview nach Krisentreffen

Laut mehreren britischen Zeitungen habe der Hof Angst, Harry und Meghan könnten mit einem TV-Interview an die Öffentlichkeit gehen, sollte bei dem Krisentreffen am Montag keine Lösung gefunden werden.

(dpa) - Der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan könnten Befürchtungen zufolge mit einem Fernsehinterview an die Öffentlichkeit gehen, sollte Königin Elizabeth II. ihnen nicht bei ihren Plänen entgegenkommen. Der Schaden eines nicht vom Palast genehmigten Interviews wäre immens, zitieren britische Zeitungen am Montag nicht näher genannte Quellen am Königshof.

Der britische Prinz Harry (r), Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan, Herzogin von Sussex, kommen zu den jährlichen «WellChild Awards» im Royal Lancaster Hotel.
Der britische Prinz Harry (r), Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan, Herzogin von Sussex, kommen zu den jährlichen «WellChild Awards» im Royal Lancaster Hotel.
Foto: Toby Melville/PA Wire/dpa

Erst vor wenigen Wochen hatte sich Prinz Andrew (59), der in einen Missbrauchsskandal verwickelt sein soll, in einem TV-Interview um Kopf und Kragen geredet. Eigentlich wollte er mit dem Interview seinen Ruf wiederherstellen. Experten sprachen von einer "PR-Katastrophe". Der Druck auf Andrew wurde so groß, dass er seine royalen Verpflichtungen vorübergehend ruhen lässt.

Krisensitzung am Montag

Die Queen rief für Montag eine Krisensitzung mit Familienmitgliedern auf ihrem Landsitz im ostenglischen Sandrigham ein, um die Zukunft von Harry (35) und Meghan (38) zu besprechen. Das bestätigte eine Sprecherin des Buckingham-Palastes der Deutschen Presse-Agentur. Wann das Treffen beginnen sollte, wurde nicht mitgeteilt.


ARCHIV - 22.12.2019, Großbritannien, Sandringham: Elizabeth II., Königin von Großbritannien, verlässt in ihrem Wagen den Gottesdienst in der St. Maria Magdalena Kirche. (zu dpa "Herzogin Meghan wieder nach Kanada zurückgeflogen") Foto: Joe Giddens/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Berichte: Queen beruft Familie zur Krisensitzung zusammen
Zeitungen titelten bereits von einem "Showdown", bei dem die Zukunft von Prinz Harry und Herzogin Meghan entschieden werde. Für Montag hat die Queen eine Krisensitzung einberufen.

Das Paar hatte überraschend angekündigt, viele offizielle Aufgaben abzugeben. Die beiden Royals wollen künftig in Großbritannien und in Kanada leben und finanziell unabhängig sein.

Doch dafür müssen noch viele Fragen geklärt werden - zum Beispiel, womit sie künftig ihr Geld verdienen dürfen und wer für ihren Personenschutz zahlt.

Königin Elizabeth II. von Großbritannien, Prinz Harry, Prinz William und Kronprinz Charles (l-r, Archivfotos). Die Queen hat mehrere Familienmitglieder zu einem Gespräch in ihr Landhaus Sandringham einberufen.
Königin Elizabeth II. von Großbritannien, Prinz Harry, Prinz William und Kronprinz Charles (l-r, Archivfotos). Die Queen hat mehrere Familienmitglieder zu einem Gespräch in ihr Landhaus Sandringham einberufen.
Foto: Pa/PA Wire/dpa

Erwartet zu dem Treffen wurden neben der Queen (93) und ihrem Privatsekretär Sir Edward Young auch Thronfolger Prinz Charles (71) und Harrys älterer Bruder Prinz William (37). Harry sollte nach Sandringham kommen. Meghan hält sich in Kanada auf und wollte sich Berichten zufolge telefonisch zu dem Treffen zuschalten. Britische Zeitungen spekulierten, dass die Herzogin von Sussex - so Meghans offizieller Titel - länger mit ihrem acht Monate alten Sohn Archie in Kanada bleibt, weil sie ihre Hunde nach Nordamerika mitgenommen habe.

Zerrüttetes Verhältnis? Hof weist "Falschbericht" zurück

Sowohl William als auch Harry haben am Montag in einem gemeinsamen Statement ein zerrüttetes Verhältnis zwischen ihnen zurückgewiesen.

Die Times hatte zuvor berichtet, dass "Schikanen" durch Harrys Bruder William den Herzog und die Herzogin von Sussex dazu getrieben hätten, sich zunehmend aus der Familie zurückzuziehen. Harry und Meghan würden sich ausgegrenzt fühlen, so eine namentlich nicht genannte Quelle zu der Times.

 William und Harry reagierten auf den Artikel der Times und bezeichneten ihn als "aufrührerisch" und "beleidigend". In ihrer gemeinsamen Mitteilung hieß es: "Trotz klarer Dementis veröffentlichte ein britisches Blatt heute einen Artikel über das Verhältnis zwischen dem Herzog von Sussex und dem Herzog von Cambridge."

"Für zwei Brüder, die sich so leidenschaftlich für das Thema der mentalen Gesundheit einsetzen, ist der Gebrauch dieser aufrührerischen Sprache beleidigend und möglicherweise sogar schädlich", hieß es in dem Schreiben weiter.


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(FILES) In this file photo taken on July 10, 2018 (L-R) Britain's Camilla, Duchess of Cornwall, Britain's Queen Elizabeth II, Britain's Meghan, Duchess of Sussex, Britain's Prince Harry, Duke of Sussex, AND Britain's Prince William, Duke of Cambridge come onto the balcony of Buckingham Palace to watch a military fly-past to mark the centenary of the Royal Air Force (RAF). - Britain's Prince Harry and his wife Meghan will step back as senior members of the royal family and spend more time in North America, the couple said in a shock announcement on January 8, 2020. The surprise news follows a turbulent year for the monarchy, with signs that the couple have increasingly struggled with the pressures of royal life and family rifts. "We intend to step back as 'senior' members of the royal family and work to become financially independent, while continuing to fully support Her Majesty The Queen," they said in a statement released by Buckingham Palace. (Photo by Tolga AKMEN / AFP)
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