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Belgisches Königshaus doppelt so teuer wie geplant
Panorama 11.01.2013 Aus unserem online-Archiv

Belgisches Königshaus doppelt so teuer wie geplant

Das belgische Königshaus kommt den Bürgern teurer zu stehen, als eigentlich vorgesehen.

Belgisches Königshaus doppelt so teuer wie geplant

Das belgische Königshaus kommt den Bürgern teurer zu stehen, als eigentlich vorgesehen.
Foto: LW-Archiv
Panorama 11.01.2013 Aus unserem online-Archiv

Belgisches Königshaus doppelt so teuer wie geplant

Das belgische Königshaus kostet weitaus mehr als erwartet. Flämischen Medienberichten zufolge mussten zu den jährlichen 13,7 Millionen Euro Dotationen weitere 16,8 Millionen Euro hinzugerechnet werden. Insgesamt würde das belgische Königshaus dem Steuerzahler damit 30,5 Millionen Euro pro Jahr kosten.

(jw) – Das belgische Königshaus kostet weitaus mehr als erwartet. Flämischen Medienberichten zufolge mussten zu den jährlichen 13,7 Millionen Euro Dotationen weitere 16,8 Millionen Euro hinzugerechnet werden. Insgesamt würde das belgische Königshaus dem Steuerzahler damit 30,5 Millionen Euro pro Jahr kosten.

Eigentlich sollte das Budget für König Albert II. und seine Familie im Jahr 2010 um zehn Prozent gekürzt werden. Doch führten erhöhte Rechnungen für Heizung, Strom und einer kostspieligeren Zivilliste zu Mehrausgaben. Außerdem rechnete der NV-A-Abgeordnete Theo Francken auch die “versteckten” Kosten detailliert nach und kam zu dem Schluss, dass die offiziellen Dotationen lediglich 45 Prozent der Gesamtsumme betragen. Zu den 13,7 Millionen Euro müsste dann die Summe von fast 17 Millionen hinzugefügt werden, was also mehr als einer Verdoppelung gleichkommt.

Luxemburg viel bescheidener

Hauptkostenpunkt im belgischen Königshaus sind die Ausgaben für die Sicherheit und Eskorten, die sich auf 14,5 Millionen Euro belaufen. Für die königliche Familie musste die Polizei 271 Eskorten ausführen, rund 250 Polizisten waren für die Sicherheit zuständig. Daneben leisten sich der König, die ehemalige Königin Fabiola, die Prinzen Philippe und Laurent sowie Prinzessin Astrid einen persönlichen Sekretär, einen eigenen Fahrer sowie Berater und Verantwortliche für das Protokoll. Die Kosten von 1,8 Millionen Euro werden über das Verteidigungsministerium abgewickelt.

Zum Vergleich: Der Großherzogliche Hof kostete im Jahr 2010 die Summe von 8,75 Millionen Euro. In diesem Jahr sollen es 8,76 Millionen Euro sein.