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Aus dem Familienalbum der Royals: Königliche Geburten von Elizabeth bis George
Panorama 3 Min. 30.04.2015

Aus dem Familienalbum der Royals: Königliche Geburten von Elizabeth bis George

Royale Geburten sind nicht nur in Großbritannien ein Medienereignis. Auf der ganzen Welt lauert die Öffentlichkeit auf die berühmten Babys.

Aus dem Familienalbum der Royals: Königliche Geburten von Elizabeth bis George

Royale Geburten sind nicht nur in Großbritannien ein Medienereignis. Auf der ganzen Welt lauert die Öffentlichkeit auf die berühmten Babys.
AP
Panorama 3 Min. 30.04.2015

Aus dem Familienalbum der Royals: Königliche Geburten von Elizabeth bis George

In London warten ganze Heerscharen von Fans auf die königliche Geburt. Babys der englischen Königsfamilie wurden in der Öffentlichkeit seit jeher mit Spannung erwartet. wort.lu zeigt Fotos aus dem Familienalbum der englischen Royals.

In London warten ganze Heerscharen von Fans auf die königliche Geburt. Das war schon vor hundert Jahren so: Babys der englischen Königsfamilie wurden in der Öffentlichkeit seit jeher mit Spannung erwartet - besonders, wenn ein potenzieller Thronfolger zur Welt kam.
wort.lu zeigt Fotos aus dem Familienalbum der englischen Royals:

Elizabeth: Wer hätte gedacht, dass sie Königin wird?

Elizabeth (die spätere Queen Mum) hält ihr neugeborenes Baby im Arm. Kaum jemand hätte der Prinzessin 1926 Chancen auf den Thron eingeräumt.
Elizabeth (die spätere Queen Mum) hält ihr neugeborenes Baby im Arm. Kaum jemand hätte der Prinzessin 1926 Chancen auf den Thron eingeräumt.

Als die kleine Elizabeth, damals Prinzessin, 1926 auf die Welt kam, bekam dieses Ereignis zwar öffentliche Aufmerksamkeit, es war aber keineswegs die Nachricht des Jahres. Elizabeth war damals das erste Enkelkind des Königs und hinter ihrem Onkel Edward und ihrem Vater, dem Herzog von York, nur Nummer drei in der Thronfolge. Zehn Jahre später ging alles ganz schnell: Ihr Großvater starb, ihr Onkel folgte auf den Thron und dankte im gleichen Jahr ab. Elizabeths Vater wurde als Georg VI. König. Als ihr Vater 1952 starb wurde die junge Elizabeth mit 25 Jahren Königin.

Prinz Charles: Champagner für die junge Mutter


Die Freude ist groß, als mit Prinz Charles 1948 ein Thronfolger zur Welt kommt.
Die Freude ist groß, als mit Prinz Charles 1948 ein Thronfolger zur Welt kommt.

Noch als junge Prinzessin brachte Elizabeth, die ein Jahr zuvor Prinz Philip von Griechenland und Dänemark geheiratet hatte, ihren ersten Sohn Prinz Charles zur Welt. Philip spielte während der Geburt 1948 Squash mit einem Freund, spendierte der jungen Mutter aber wenigstens nach getaner Arbeit eine Flasche Champagner. Bei der jungen Mutter war die Freude groß. Einer Freundin schrieb sie in einem Brief: "The baby is very sweet, and Philip and I are enormously proud of him. I still find it hard to believe that I really have a baby of my own!"

Prinzessin Anne: Sportskanone und Olympia-Teilnehmerin

Vier Generationen auf einem Bild: Baby, Mutter, Großmutter und Urgroßmutter. Die kleine Anne mit ihrer Mutter Elizabeth, der Queen Mum Elizabeth (rechts) und Queen Mary (links).
Vier Generationen auf einem Bild: Baby, Mutter, Großmutter und Urgroßmutter. Die kleine Anne mit ihrer Mutter Elizabeth, der Queen Mum Elizabeth (rechts) und Queen Mary (links).
AP

1950 kam dann das zweite Kind der Prinzessin und ihres Mannes zu Welt – ein Mädchen. Anne entwickelte sich zur Sportskanone und wurde später – wie ihre Mutter Elizabeth – eine ausgezeichnete Reiterin. Sie wurde unter anderem Europameisterin im Military und nahm für Großbritannien an den olympischen Spielen teil.

Ein Sonntagsausflug in den Park: Elizabeth und Prinz Philip mit Prinz Charles und seinem Schwesterchen Anne.
Ein Sonntagsausflug in den Park: Elizabeth und Prinz Philip mit Prinz Charles und seinem Schwesterchen Anne.
Archiv LW

Prinz Andrew: Soldat und Fergie-Ehemann

Die junge Queen mit ihrem dritten Kind, Prinz Andrew.
Die junge Queen mit ihrem dritten Kind, Prinz Andrew.
AP

Das hatte es seit 100 Jahren nicht mehr gegeben: Eine amtierende englische Königin bringt ein Kind zur Welt. Als Elizabeth 1960 zum dritten Mal in den Kreißsaal geht, blickt die Welt nach London. Andrew, ihr zweiter Sohn, macht als Erwachsener Karriere bei der Royal Navy. Bekannter wurde er durch seine Ehe mit Sarah Ferguson (Fergie) und die Scheidung.

Prinz Edward: Von der Wiege auf die Bühne

Prinz Andrew und die Queen mit dem neuen Baby, Prinz Edward.
Prinz Andrew und die Queen mit dem neuen Baby, Prinz Edward.

Als Nesthäkchen kam 1964 Prinz Edward zur Welt. Edward versuchte sich später als Theater- und Filmproduzent. Als seine Produktionsfirma auf die Pleite zusteuerte, drehte der Prinz Dokumentarfilme über die königliche Familie – was bei Hofe ganz schlecht ankam.


Prinz William: Frühes Elternglück für Diana und Charles

Diana und Charles, ganz die stolzen Eltern, mit ihrem Baby William vor dem St. Mary's-Hospital.
Diana und Charles, ganz die stolzen Eltern, mit ihrem Baby William vor dem St. Mary's-Hospital.
AP

Nach langer Zeit bekam die königliche Familie 1982 wieder einmal einen potenziellen Thronfolger. Nach einer 16-stündigen Geburt im St. Mary's-Krankenhaus brachte Prinzessin Diana, die damals schon ein Medienstar war, ihren kleinen William zur Welt: Entgegen der Tradition war sein Vater Prinz Charles bei der Geburt anwesend. Prinz Charles, ganz von Stolz erfüllt, schrieb einem Freund: "I can't tell you how excited and proud I am."


Prinz Harry: Ein echtes Raubein

Prinzessin Diana auf diesem ersten offiziellen Foto mit ihrem zweiten Sohn.
Prinzessin Diana auf diesem ersten offiziellen Foto mit ihrem zweiten Sohn.
London Pictures Service

Zwei Jahre später gebar Prinzessin Diana ihre Nummer zwei: Prinz Harry, der 1984 zur Welt kam, entwickelte sich zu einem echten Raubein. In der Schule fiel er durch Alkohol- und Drogenexzesse auf, die ihm den Spitznamen „Dirty Harry“ einbrachten. In der englischen Armee machte er Karriere als Hubschrauberpilot und nahm an Kampfeinsätzen in Afghanistan teil.

Prinz George: Millionen Menschen warten auf seine Geburt

Als der kleine George (hier im Taufkleid) zur Welt kommt, ist die Freude groß.
Als der kleine George (hier im Taufkleid) zur Welt kommt, ist die Freude groß.
AP

Gebannt warteten die Briten und die gesamte Weltöffentlichkeit 2013 auf die Geburt des Royal Baby. Am 22. Juli war es schließlich soweit: Prinzessin Kate brachte ihren ersten Sohn im "St. Mary's Krankenhaus" in London zur Welt – sehr zum Stolz von Prinz William. Bei der Namensgebung machten die Eltern keine Experimente: Der kleine Prinz bekam die traditionellen Vornamen George Alexander Louis.


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Die Rolle der Zweitgeborenen und Ersatz-Thronerbin war in der britischen Geschichte nicht immer einfach.