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Astronaut Matthias Maurer glaubt an Außerirdische
Panorama 05.08.2022
Keine „grünen Männchen“

Astronaut Matthias Maurer glaubt an Außerirdische

Der Saarländer glaubt an Leben außerhalb der Erde.
Keine „grünen Männchen“

Astronaut Matthias Maurer glaubt an Außerirdische

Der Saarländer glaubt an Leben außerhalb der Erde.
Foto: DPA
Panorama 05.08.2022
Keine „grünen Männchen“

Astronaut Matthias Maurer glaubt an Außerirdische

Der im Mai von der Internationalen Raumstation ISS zurückgekehrte Saarländer geht von Leben außerhalb der Erde aus.

(dpa/lrs)- „Wenn man sich überlegt, wie viele Milliarden Galaxien es gibt und wie viele Milliarden Sonnensysteme in jeder Galaxie sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein ähnliches Sonnensystem wie unseres mit einer zweiten Erde gibt, deutlich größer, als einen Sechser im Lotto zu gewinnen“, sagte der 52-Jährige aus dem Saarland der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitag). Auch wenn die meisten Menschen in ihrer Lebenszeit keine Lotterie gewännen, spreche diese Gleichung eindeutig für die Existenz außerirdischen Lebens. „Irgendjemand auf dieser Erde gewinnt so was trotzdem immer wieder. Das heißt für mich: Da draußen gibt es höchstwahrscheinlich Leben.“


HANDOUT - 19.11.2021, ---, --: Eine von Matthias Maurers ersten Aufgaben während seiner Cosmic Kiss-Mission war die Verteilung neuer Strahlungsmonitore auf der Internationalen Raumstation ISS für eine Untersuchung namens Dosis-3D. Er postete diese Bilder am 19. November in seinen sozialen Medien mit der Bildunterschrift: Ich habe mich ein bisschen wie der Weihnachtsmann gefühlt, als ich die Dosis-Monitore in der Internationalen Raumstation verteilt habe (nur meine Kopfbedeckung ist ein bisschen anders). Diese kleinen orangefarbenen Päckchen werden mit Klettverschluss an den Wänden befestigt, wo sie die Strahlung in allen Segmenten der Raumstation für eine Untersuchung namens Dosis-3D messen und kartieren. Wir wechseln sie nach jedem 6-monatigen Wechsel der Besatzung aus - eine meiner ersten Aufgaben an Bord. Mein blaues Stirnband? Es misst meine Körperkerntemperatur und den zirkadianen Rhythmus, um das "Weltraumfieber" zu verstehen - den anhaltenden Anstieg der Körperkerntemperatur, der durch die Zeit im All verursacht wird. Dieses Experiment von ESA, DLR und @DLRen, Charite-Universitätsmedizin Berlin ist als Thermo-Mini bekannt. (zu dpa: Astronaut Matthias Maurer fühlt sich auf ISS wie ein junger Vogel) Foto: -/ESA/NASA/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
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Wie entwickelt dieses sei und ob es genauso wie das menschliche Leben auf organischer Chemie aufbaue, wisse er nicht. „Oder ob es vielleicht sogar noch eine andere Art von Chemie gibt, die nicht auf Kohlenstoff aufgebaut ist“, fügte Maurer hinzu. Nur eines sei sicher: dass es keine „grünen Männchen“ sein dürften, wie es in Science-Fiction-Filmen schon häufiger zu sehen gewesen ist.

Maurer erklärte auch, warum er sich Hoffnungen auf einen Flug zum Mond mache: „Das Versprechen des ESA-Generaldirektors war, dass jeder die Chance auf zwei Flüge haben sollte“, sagte er der Zeitung. Der promovierte Materialforscher möchte im All weiter wissenschaftlich erforschen, wie das Leben einst auf die Erde kam. Dadurch erhoffe sich die ESA auch Hinweise auf die Frage, ob es noch an anderer Stelle im Universum Leben gebe.     

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