Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Kurzmeldungen Panorama 27.11.2019

Archäologen entdecken im Ägypten 3500 Jahre alte Särge

(dpa) - Archäologen haben in der südägyptischen Stadt Luxor drei rund 3500 Jahre alte Holzsärge entdeckt. Sie seien in gutem Zustand und hätten farbige Inschriften sowie Hieroglyphen auf der Außenseite, teilte das ägyptische Antikenministerium am Mittwoch mit. Sie stammen demnach aus der 18. Dynastie (1550-1292 v. Chr.) des Alten Ägyptens. Französische Archäologen hätten die fast zwei Meter langen Särge in der Grabstätte Al-Asasif entdeckt, hieß es weiter.

Erst im Oktober hatten Archäologen dort eine Reihe von 3000 Jahre alten Holzsärgen samt Mumien entdeckt. Es war nach ägyptischen Angaben das erste Mal seit Ende des 19. Jahrhunderts, dass ein großer und gut erhaltener Bestand menschlicher Särge entdeckt worden war.

Das ägyptische Antikenministerium gibt regelmäßig Funde und Entdeckungen aus der Zeit des Alten Ägyptens bekannt. Die archäologischen Stätten spielen eine wichtige Rolle für den Tourismus des nordafrikanischen Landes. Dieser hat unter dem Aufstand gegen Langzeitherrscher Husni Mubarak im Jahr 2011, den unruhigen Zeiten in den Jahren danach sowie unter Terroranschlägen gelitten.

Gestern

Ermittlungen gegen Kanzler Kurz wegen Falschaussage

(dpa) - Die österreichische Justiz ermittelt gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz wegen möglicher Falschaussage vor dem Ibiza-Untersuchungsausschuss des Parlaments. Das gab der Regierungschef von der konservativen ÖVP am Mittwoch bekannt. Der Sprecher der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Ermittlungen.

In dieser Sache seien mehrere Anzeigen eingegangen, unter anderem von der liberalen Partei Neos, sagte der Sprecher. Der Ibiza-Untersuchungsausschuss beleuchtet mutmaßlichen Postenschacher und den etwaigen Einfluss von Parteispenden auf politische Entscheidungen zur Zeit der Regierung von ÖVP und rechter FPÖ (Dezember 2017 bis Mai 2019).

Laut der Anzeige der Neos, die der dpa vorliegt, haben der Kanzler und sein Kabinettschef im Ausschuss bestritten, dass es politische Absprachen bei der Besetzung des Kurz-Vertrauten Thomas Schmid als Chef der Staatsholding ÖBAG gegeben habe. Laut den Neos liegen der Staatsanwaltschaft jedoch Chatprotokolle vor, die das Gegenteil beweisen.

Die Ermittlungen laufen sowohl gegen Kurz als auch gegen seinen Kabinettschef. Der Kanzler erklärte, er habe sich stets bemüht, die Fragen im Parlament wahrheitsgemäß zu beantworten. Er kritisierte, dass im Untersuchungsausschuss versucht werde, Worte im Mund umzudrehen und Menschen „irgendwie in eine Falschaussage hineinzudrängen“. 

Lesen Sie auch:

Kurzmeldungen Lokales 12.05.2021

Schwerer Arbeitsunfall in Wecker

(SC) - Am Dienstagnachmittag kam es in Wecker gegen 16.35 Uhr zu einem schweren Arbeitsunfall. Ein Arbeiter stürzte bei Abrissarbeiten an einem Kamin im Inneren eines Gebäudes etwa zwei Meter eine Treppe hinab. Der Schwerverletzte wurde vor Ort notversorgt, bevor er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert wurde.

Nach dem Vorfall wurden die Staatsanwaltschaft und die Gewerbeinspektion informiert. Der Unfall wurde zu Protokoll genommen und eine Untersuchung wurde eingeleitet. 

Kurzmeldungen Lokales 12.05.2021

Unfall mit drei Fahrzeugen auf der A3 - Stau löst sich auf

(SC) - Auf der A3 in Richtung Luxemburg-Stadt, zwischen der Auffahrt Düdelingen und dem Bettemburger Kreuz, kam es am Mittwochmorgen gegen 7 Uhr zu einem Unfall zwischen drei Fahrzeugen. Die Unfallwagen standen auf der Überholspur und es bildete sich ein Stau bis zur französischen Grenze. 

Gegen 7.50 Uhr kam die Meldung, dass die Unfallstelle geräumt ist. Der Stau beginnt sich aufzulösen. 

Alle aktuellen Verkehrsinfos finden Sie auch auf unserer Service-Seite.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 11.05.2021

Zeugenaufruf nach Tankstellenüberfall

(C.) - Gegen 19 Uhr am Dienstagabend überfiel ein Mann die Q8 Tankstelle in Dasbourg-Pont. Er bedrohte zwei Angestellte mit einer Waffe und zwang sie zur Herausgabe des Kasseninhaltes. Anschließend flüchtete er auf einem dunklen Motorrad in Richtung Rodershausen. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Täter war nach Angaben der Polizei dunkel gekleidet und trug auffällig helle Schuhe. Zeugen, die Auffälliges bemerkt haben oder zweckdienliche Hinweise liefern können, sollen sich bitte beim Notruf 113 melden. 

Frankreichs Parlament stimmt gegen Gesundheitspass

(dpa) - Frankreichs Nationalversammlung hat überraschend gegen die Einführung eines Corona-Gesundheitspasses gestimmt. Am Dienstagabend votierten 108 Abgeordnete gegen den entsprechenden Artikel des Gesetzentwurfs für einen schrittweisen Ausstieg aus dem Gesundheitsnotstand, 103 stimmten dafür. Das Nein ist den Abgeordneten der Fraktionen Mouvement Démocrate (MoDem) zu verdanken, die in der Versammlung eigentlich die Partei von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, La République en Marche (LREM), unterstützt.

„Wir hatten rote Linien vorgegeben“, sagte der MoDem-Abgeordnete Philippe Latombe. Es habe aber keinen Dialog und kein Zuhören gegeben. Deshalb habe die Fraktion einstimmig gegen den Artikel gestimmt. In dem ersten Artikel des Gesetzesentwurfs, gegen den nun votiert wurde, waren auch weitere Details zu den Befugnissen des Premiers für nächtliche Ausgangssperren geregelt. Die Regierung kann nun noch eine zweite Beratung beantragen.

Macron hatte den Gesundheitspass als ein zentrales Instrument bei den Corona-Lockerungen bezeichnet. Der Pass soll den Zugang zu bestimmten Orten, Einrichtungen oder Veranstaltungen mit großen Menschenansammlungen regeln. Mit ihm sollen die Menschen etwa einen negativen Corona-Test oder eine Impfung nachweisen können. Viele Abgeordnete kritisierten, dass der entsprechende Artikel des Gesetzesentwurfs zu unpräzise sei und zahlreiche offene Fragen noch nicht geklärt seien.

Kein Raketenalarm: Israels Krankenwagen ändern Ton

(dpa) - Angesichts der angespannten Sicherheitslage in Israel bekommen Krankenwagen dort neue Töne. Normalerweise hörten sich die Sirenen bei Einsätzen wie der Alarm bei Raketenbeschuss an, so der Rettungsdienst Magen David Adom am Dienstag in Tel Aviv. Das soll nun aufhören. Generaldirektor Eli Bin erklärte: „Um unnötige Ängste zu vermeiden, habe ich die Teams angewiesen, die Sirene zu ändern, damit die Öffentlichkeit zwischen einer Krankenwagensirene und Raketenalarm unterscheiden kann.“

Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern hat sich in den vergangenen Tagen wieder zugespitzt. Militante Palästinenser feuern aus dem Gazastreifen Raketen auf Israel. Israels Luftwaffe beschießt Ziele in dem abgeschotteten Küstengebiet, das von der islamistischen Hamas beherrscht wird. Auf beiden Seiten gab es Todesopfer. 

Kurzmeldungen Panorama 11.05.2021

Vater schießt in Homburg auf Sohn und flüchtet

(dpa/lrs) - Ein Mann soll im saarländischen Homburg auf seinen 26 Jahre alten Sohn geschossen haben und anschließend geflüchtet sein. Der 51-Jährige habe nach bisherigen Erkenntnissen am späteren Montag in Wohnung und Garten mehrfach auf seinen Sohn geschossen und diesen verletzt, teilte das Landespolizeipräsidium am Dienstag in Saarbrücken mit. Anschließend sei der Deutsche mit einem schwarzen E-Bike in unbekannte Richtung geflohen. Es gebe derzeit keine Hinweise, wo der Mann sich aufhalte, sagte ein Sprecher. Es werde öffentlich nach ihm gefahndet.

Der Sohn sei nicht lebensgefährlich verletzt worden. Er kam in ein Krankenhaus und sollte am Dienstag vernommen werden. Der 26-Jährige hatte sich nach den Schüssen über den angrenzenden Garten in Sicherheit bringen können. Die Hintergründe des versuchten Tötungsdeliktes sind noch unklar.

Die Tatwaffe sei nicht am Tatort gefunden worden, teilte die Polizei weiter mit. Man gehe daher davon aus, dass sie noch im Besitz des Tatverdächtigen sein könnte. Daher wird davor gewarnt, sich dem Mann zu nähern. Laut Beschreibung ist der Gesuchte rund 1,85 Meter groß und trug eine khakifarbene Hose und eine braune Jacke mit Kapuze. 

Kurzmeldungen Lokales 11.05.2021

Ein Verletzter auf der A3

Gegen 9.30 Uhr kam es am Dienstagmorgen zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der A3 (Bettemburg-Rond-Point Gluck). Dabei wurde eine Person in einem der Fahrzeuge leicht verwundet, sodass die Zentrale der Rettungsdienste einen Rettungswagen aus der Hauptstadt und die Feuerwehren aus Luxemburg und Hesperingen zum Unfallort abkommandierte. Gegen 11 Uhr war die Autobahn geräumt.

Aktuelle Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.

Kurzmeldungen Panorama 11.05.2021

Windschaden: Tourist muss von Glasbrücke gerettet werden

(dpa) - Weil heftiger Wind mehrere Platten weggeweht hatte, musste ein Mann in China von einer 100 Meter hohen Glasbodenbrücke gerettet werden. Auf einem von der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua verbreiteten Foto war zu sehen, wie sich der Mann an ein Geländer der Hängebrücke klammerte. 

Mehrere Glasplatten, auf denen Besucher die Brücke eigentlich überqueren und in die Tiefe schauen können, waren laut Xinhua plötzlich weggefegt und zerstört worden. Der Mann konnte demnach mithilfe von Rettungskräften in Sicherheit kriechen. Bei dem Vorfall am vergangenen Freitag auf dem Berg Piyan in der nordostchinesischen Stadt Longjing (Provinz Jilin) habe es keine Verletzten gegeben. 

Der Unfall sorgte aber für rege Diskussionen in Chinas sozialen Netzwerken, wo Nutzer die Sicherheit von Glasbrücken infrage stellten. Laut Xinhua würden die Glas-Konstruktionen in China immer beliebter bei Touristen. Demnach seien seit 2016 mindestens 60 Brücken mit Glasboden gebaut worden.

Für Aufsehen sorgte vor einigen Jahren ein in Nordchina eröffneter Glas-Skywalk an einem Berg in mehr als 1.000 Metern Höhe. Wie der Staatssender CGTN damals berichtete, wurde in einige Platten ein visueller „Spezialeffekt“ eingebaut, der das Glas scheinbar springen lässt, wenn Besucher darüber laufen.