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Aerosmith-Songs bei Trump-Rallyes: Steven Tyler sauer
Panorama 1 23.08.2018 Aus unserem online-Archiv

Aerosmith-Songs bei Trump-Rallyes: Steven Tyler sauer

Steven Tyler (l.) kämpft für sein Urheberrecht. Wenn's sein muss auch gegen den US-Präsidenten.

Aerosmith-Songs bei Trump-Rallyes: Steven Tyler sauer

Steven Tyler (l.) kämpft für sein Urheberrecht. Wenn's sein muss auch gegen den US-Präsidenten.
AFP
Panorama 1 23.08.2018 Aus unserem online-Archiv

Aerosmith-Songs bei Trump-Rallyes: Steven Tyler sauer

Bereits 2015 hatte der Aerosmith-Sänger Donald Trump aufgefordert, das Abspielen seiner Songs bei Trumps politischen Auftritten zu unterlassen. Jetzt schickte Tylers Anwältin eine Unterlassungserklärung.

(dpa) - Aerosmith-Frontmann Steven Tyler (70) hat US-Präsident Donald Trump erneut aufgefordert, die Songs seiner Band nicht bei politischen Auftritten zu spielen. Die Verwendung der Musik erwecke den falschen Eindruck, der Sänger unterstütze Trumps Präsidentschaft, heißt es in einem Unterlassungsbrief von Tylers Anwältin, aus dem mehrere US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) zitierten. 

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Zuvor waren im Internet Aufnahmen von einer Kundgebung Trumps in West Virginias Hauptstadt Charleston veröffentlicht worden, bei der das Lied „Livin’ on the Edge“ gespielt wurde.  

Bereits 2015 hatte sich Tyler zwei Mal über seine Anwältin darüber beschwert, dass Trump - damals noch Präsidentschaftsbewerber - seine Musik bei Wahlkampfauftritten verwendet hatte. Damals ging es um den Song „Dream On“. Dass der Präsident sich wiederholt über das Urheberrecht hinwegsetze, mache die Sache „noch ungeheuerlicher“, heißt es in dem aktuellen Schreiben.

Tyler selbst äußerte sich auf seinem Twitter-Kanal und schrieb, dass sein Unmut nichts mit seiner persönlichen politischen Gesinnung zu tun habe. „Bereits vor dem Amtsantritt der derzeitigen Führung habe ich dafür gekämpft, Urheberrechte und Songwriter zu beschützen“, so der Musiker.


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