Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Achtjährige entdeckt Schwert aus der Eisenzeit in einem See
Panorama 05.10.2018 Aus unserem online-Archiv

Achtjährige entdeckt Schwert aus der Eisenzeit in einem See

Das rund 85 Zentimeter lange Schwert steckte noch in seiner Scheide.

Achtjährige entdeckt Schwert aus der Eisenzeit in einem See

Das rund 85 Zentimeter lange Schwert steckte noch in seiner Scheide.
Foto: Jönköping County Museum
Panorama 05.10.2018 Aus unserem online-Archiv

Achtjährige entdeckt Schwert aus der Eisenzeit in einem See

Ein achtjähriges Mädchen in Südschweden hat beim Schwimmen zufällig eine archäologische Sensation entdeckt. Wie sich herausstellte, ist das Objekt 1500 Jahre alt und stammt aus der Zeit vor den Wikingern.

(mth) - Es war ein reiner Zufallsfund, wie es ihn in der Archäologie nicht selten gibt. Die achtjährige Schwedin Saga Vanecek planschte diesen Sommer im Uferbereich des Vidöstern-Sees im Süden Schwedens, als sie auf ein hartes, schmales Objekt aus Metall trat. Ihre Eltern fischten das seltsame Fundstück aus dem seichten Wasser und entdeckten, dass es sich nicht, wie zuerst angenommen, um einen Stock handelte.

Saga hatte ein antikes Schwert entdeckt, das noch in seiner Lederscheide steckte. Doch erst die Datierung im nahen Jönköping Läns Museum offenbarte die wahre Sensation: Die rund 85 Zentimeter lange Waffe ist zwischen 1000 und 1500 Jahren alt. Das Schwert stammt also aus der Eisenzeit und somit aus einer Ära, bevor die Wikinger-Kultur sich in Schweden ausbreitete (800 bis 1050 n. Chr.). Laut Museum also eine absolute Rarität.

Die Archäologen wollen den See nun weiter untersuchen, um den Fund besser einordnen zu können.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Der Luxemburger Archäologe Juan Aguilar bringt virtuell in Sicherheit, was Terroristen mutwillig zerstören wollten.
Mosul Juan Aguilar Digital Archaeology
In Guatemalas Dschungel
Forscher haben in Guatemala eine riesige Maya-Stätte gefunden. Möglich machte das auch eine spezielle Laser-Technik.
„Vergessen Sie die Gummistiefel nicht!“, so der Rat von Lynn Stoffel, auf die gallo-römische Epoche spezialisierte Konservatorin des „Centre national de recherche archéologique“. Vor Ort, in Mamer, zeigt sich auch gleich warum, doch unter dem Schlamm verbirgt sich Spannendes.
5.10. Kultur / Mamer / Ausgrabung Vicus Foto:Guy Jallay