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75 Jahre nach dem Stauffenberg-Attentat: Hitlers Wolfsschanze

75 Jahre nach dem Stauffenberg-Attentat: Hitlers Wolfsschanze

75 Jahre nach dem Stauffenberg-Attentat: Hitlers Wolfsschanze

75 Jahre nach dem Stauffenberg-Attentat: Hitlers Wolfsschanze


20.07.2019

Eine Bunkeranlage der Wolfschanze, mit Moos überwuchert.Foto: Shutterstock
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Hitlers Wolfsschanze, das einstige "Führerhauptquartier" in Ostpreußen, ist heute ein Touristenmagnet. Am 75. Jahrestag des Attentats werden Laienschauspieler den Anschlag detailgetreu nachstellen - inklusive Explosion.

Aus Warschau: LW-Korrespondentin Gabriele Lesser

Wenn in Hitlers ehemaligem Hauptquartier in Ostpreußen heute wieder Männer in Wehrmachts-Uniformen "Achtung! Achtung!" und "Hände hoch!" brüllen, hat das nichts mit Rechtsradikalen zu tun. Krieg spielen ist in Polen eine immer beliebter werdende Freizeitbeschäftigung. So sind auch im nordpolnischen Ketrzyn, dem ehemals deutschen Rastenburg, immer wieder Ritter in voller Rüstung zu sehen - und eben auch Wehrmachtssoldaten und SS-Männer.

Sie stellen Schlachten aus dem Mittelalter und dem Zweiten Weltkrieg nach, gehen in diesen Kostümen aber auch einkaufen oder stehen urplötzlich neben entsetzten Touristen am Frühstücksbüffet ihres Hotels ...

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