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45. Nationaler Wettstreit für junge Forscher: Die Nachwuchs-Düsentriebs
Panorama 6 2 Min. 23.03.2016 Aus unserem online-Archiv

45. Nationaler Wettstreit für junge Forscher: Die Nachwuchs-Düsentriebs

Elektro-Magnetismus -Projekt: Die Brüder Tom (links) und Sam Herz (rechts) werden Luxemburg beim „European Union Contest for Young Scientists“ vertreten.

45. Nationaler Wettstreit für junge Forscher: Die Nachwuchs-Düsentriebs

Elektro-Magnetismus -Projekt: Die Brüder Tom (links) und Sam Herz (rechts) werden Luxemburg beim „European Union Contest for Young Scientists“ vertreten.
Foto: Lucien Wolff
Panorama 6 2 Min. 23.03.2016 Aus unserem online-Archiv

45. Nationaler Wettstreit für junge Forscher: Die Nachwuchs-Düsentriebs

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Die Stiftung "Jonk Fuerscher Lëtzebuerg" lud vergangenen Sonntag zur 45. Auflage des nationalen Wettstreits für junge Forscher ein. 30 Jugendliche, aufgeteilt in 17 Mannschaften, stellten sich im Forum Geesseknäppchen einer Jury.


Von Lucien Wolff

Am vergangenen Sonntag hatte die Stiftung "Jonk Fuerscher Lëtzebuerg" zur 45. Auflage eines nationalen Wettstreits für junge Forscher zwischen 11 und 21 Jahren eingeladen. Ungefähr 30 Jugendliche stellten sich im Forum Geesseknäppchen der Jury, dies in den Bereichen Biologie, Ingenieur-Wissenschaften, Medizin, Physik und Geschichte.

Die Verantwortlichen der Stiftung hatten den Wettstreit im Vorfeld an Sekundarschulen präsentiert, anschließend haben die Schüler ihre Kandidatur gestellt und der Jury eine schriftliche Arbeit über ihr geplantes Projekt unterbreitet. Am vergangenen Samstag begutachtete die Jury die Projekte an Ort und Stelle, um am Sonntagnachmittag ihr Urteil bekanntzugeben. Ab 14.30 Uhr fanden sich zahlreiche Besucher auf dem "Geesseknäppchen" ein, um sich die Projekte anzusehen.

Doch nicht nur luxemburgische Teilnehmer nahmen am Wettstreit teil: Der 45. "Concours National" umfasste auch eine wissenschaftliche Ausstellung von ausländischen Preisträgern. Sie warben hier in Luxemburg für Forschungsprojekte ihrer Heimatländer. Anwesend waren junge Forscher aus Belgien, Bulgarien, China, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Kirgisistan und Rumänien. Sie nahmen zwar nicht am eigentlichen Wettkampf teil, knüpften aber Kontakte mit ihren gleichaltrigen luxemburgischen Kameraden.

Gegen 17 Uhr füllte sich der Festsaal mit jungen Forschern und Ehrengästen. Carlo Hansen, Präsident der "Jonk Fuerscher Lëtzebuerg", begrüßte Prinz Guillaume und Bürgermeisterin Lydie Polfer. Referent war Professor Michel Goedert, der zurzeit in Cambridge im Bereich der neuro-degenerativen Krankheiten forscht. Er war 1972 einer der ersten jungen Forscher, der Luxemburg beim "International Philips Contest" in London vertrat. Ihm wurde 2014 der "Grand Prix Européen de la Recherche" verliehen.

Nach einer Showeinlage der Super-Chemiker aus dem "Lycée Garçons Esch" überreichte Carlo Hansen den ausländischen jungen Forschern Diplome. Ingenieur-Chemiker Georges Diderich, seines Zeichens Jury-Präsident, oblag es anschließend, die drei nationalen Gewinner-Projekte vorzustellen und die Preise zu überreichen.

Preisträger

Ein Projekt über den elektromagnetischen Autoantrieb ermöglicht den 17-jährigen Brüdern Sam und Tom Herz (Lycée Aline Mayrisch) die Vertretung Luxemburgs beim "Eurpean Union Contest for Young Scientists".

Die Forschungsarbeit der 15-jährigen Camilla Hurst (Europaschule Kirchberg) über bakteriologische Übertragung wurde mit der Teilnahme am "China Adolescences Science Technology Innovation Center" belohnt.

Der "Special Award for e.skills" ging an Alex Burman, Kelly Simon, Pierre Klemmer (Atert Lycée Réiden) für ihr Projekt "Arbeit zur Polystytolkonsum von Tenebro Molitor". Das Forschertrio wird am "Youth Science Meeting" in Portugal teilnehmen.


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