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FC Koeppchen hielt Generalversammlung ab


Exemplarische Jugendarbeit

Rückblickend könne man von einer durchwachsenen Saison sprechen. Die erste Mannschaft sei mit einem siebten Platz und 36 Punkten knapp den Relegationsspielen entgangen, so der Präsident Claude Pundel während der Generalversammlung des Fußballvereins FC Koeppchen Wormeldingen. Der verletzungsbedingte Ausfall einiger Spieler, das Traineraus und auch der Trainingsrückstand könnten hier als Entschuldigungen angeführt werden, so der Vereinspräsident.

Claude Pundel bedankte sich bei Jean-Claude Wagener, der sofort als neuer Trainer in die Bresche sprang. Pundel fand lobende Worte für die exemplarische Jugendarbeit im Verein und berichtete, dass die Zahl der Lizenzen im Jugendbereich konstant steigen würde.

Mit dem von der Jugendkommission und dem Organisationsvorstand organisierten achten internationalen „Kinder und Sport Youth Cup“ würde viel für das Vereinsimage getan, da diese Veranstaltung sich weit über die Grenzen des Landes hinaus einen Namen gemacht habe, so der Präsident.

Der Verein zählt zurzeit 261 Lizenzen. Nächste Saison ist die erste Mannschaft nach wie vor in der Ehrenpromotion vertreten und wird von Domenico Micarelli und Christoph Schesniak trainiert. Bei der Damenmannschaft, die anfangs der vorigen Saison von Rafdy el Mehdi und ab November von Daniel Quiring trainiert wurde, lief es nicht so gut. So müssen die Damen in der anstehenden Spielzeit in der zweiten Liga antreten.

Die Jugend zählt 90 Lizenzen und ist von den ganz Kleinen den Bambinis bis hin zu einer Juniorenmannschaft in allen Spielklassen vertreten. Mit der letztgenannten Mannschaft, den Cadets und Scolaires hat man eine „Entente“ mit Mensdorf und Canach.

Nach 50 Jahren Engagement im Verein als Spieler, Vorstandsmitglied und langjähriger Präsident wird Jupp Pundel den Verein verlassen. Der Präsident bedankte sich bei dem austretenden Mitglied für die geleistete Arbeit. Mit lang anhaltendem Applaus wurde Jupp Pundel gewürdigt. Ebenfalls wird Vic. Hengel den Vorstand verlassen. Neu ins Komitee aufgenommen wurden Gérard Schumacher und Paulo Fernandes.

Bürgermeister Jean Beining bezeichnete die langjährige Jugendarbeit als Aushängeschild für die Gemeinde und den Verein. Nun würden die Früchte der Jugendarbeit zum Vorschein kommen, so Beining. Den Gemeindeverantwortlichen seien die nicht optimalen Trainingsbedingungen bekannt. So habe man konkrete Vorstellungen über ein synthetisches Spielfeld. (d.f.)