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Fotogalerie: Dreharbeiten in Wintringen

Fährt die Geschwindigkeit der Geschäftigkeit im Land langsam aber sicher auf Sommerpause runter, so ist dies nicht überall der Fall. Im beschaulichen Wintringen an der Mosel beispielsweise steht derzeit alles andere als Muße auf dem Programm, denn die österreichische Regisseurin Elfi Mikesch dreht dort gerade „Fieber“, eine „Amour Fou“-Koproduktion, bei der u. a. Eva Mattes und Martin Wuttke, aber auch Nicole Max, Sascha Ley, Luc Feit und André Jung in der Besetzungsliste zu finden sind. Ortstermin auf einem überaus entspannten, doch umso emsigeren Set ...

Ganze vier Wochen Dreharbeiten standen im Großherzogtum auf dem Programm, danach geht es jeweils vier Tage nach Bruneck im italienischen Südtirol und Graz in der österreichischen Steiermark, bevor acht zusätzliche Drehtage im serbischen Novi Sad die Aufnahmen zu „Fieber“ beschließen.

Der Star an diesem Dienstagvormittag vor malerischer Kulisse ist weder Martin Wuttke, der in Tarantinos „Inglorious Basterds“ den Führer verkörperte, noch die als „Tatort“-Kommissarin bekannte Eva Mattes oder die österreichische Regisseurin Elfi Mikesch, sondern ein Schwein. Besser gesagt eine Schweinehälfte, die einer der Statisten in den Beiwagen des Motorrads legt, den Martin Wuttke steuert. Bei den zwei freundlichen Klapsen, mit denen es verabschiedet wird, kann sich selbst der Regieassistent hinter der Kamera ein Lachen nur mit Mühe verkneifen.

Überhaupt herrscht am Set nicht die bei Dreharbeiten übliche, oft leicht gereizte Hektik, sondern eine überaus ausgelassene, gar freundschaftliche Stimmung. „Bitte zurücktreten, es regnet gleich!“ schallt es über den Hof und schon macht die Magie des Films dies auch bei strahlend blauem Himmel möglich. Das idyllische Haus in Wintringen und sein verwunschener Garten, die u. a. bereits in „Sous le figuier“ und zuletzt in „Adieu Paris“ zu sehen waren, liefern die perfekte Kulisse für die Geschichte der Fotografin Franziska (Eva Mattes), deren Jugenderinnerungen aus den 50er-Jahren, geprägt von der Figur eines übermächtigen und an Malaria erkrankten Vaters und ehemaligen Fremdenlegio-närs (Martin Wuttke), aufgearbeitet werden.

Den ungekürzten Bericht von Vesna Andonovic finden Sie im Luxemburger Wort vom 17. Juli 2013

Fotos: Gerry Huberty