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Eingemachte Heringe – Luxemburger Delikatesse vom Feinkostservice „de Schnékert Traiteur“

Die typisch luxemburgische Küche ist in ihren Ursprüngen stark bäuerlich geprägt – in Deftigkeit und Portionen an die gutbürgerliche deutsche Hausmannskost angelehnt, kombiniert mit den Raffinessen der feinen französischen Küche. Durch den steten Einwandererzuwachs aus südlichen Gefilden finden sich seit den 1960er-Jahren auch starke Einflüsse der italienischen und portugiesischen Kochkultur. Nichtsdestotrotz hat sich die luxemburgische Küche ihren eigenen Stil und ihre Identität bewahrt.

„Bouneschlupp“, „Kuddelfleck“, „Judd mat Gaardebounen“ oder „Träipen“ – was früher landläufig als Arme-Leute-Essen verschrien war, findet sich heute in der verfeinerten modernen Küche als typisch luxemburgische Delikatessen, sowohl auf den Speisekarten von Gourmetrestaurants und passionierten Hobbyköchen als auch auf den Speiseplänen in heimischen Küchen wieder.

Garantiert nach Hausmacherart

Zu den Klassikern der landestypischen Gerichte gehören auch die „agemachten Hierken“ – mit Pell- oder Salzkartoffeln zubereitet als Hauptgericht, oder mit einer Scheibe Schwarzbrot oder einem Stück Baguette als Snack für den kleinen Hunger zwischendurch.

Beim Feinkosthersteller „de Schnékert Traiteur“ zählen die eingemachten Heringe zu den Spezialitäten des Hauses – mehr noch, sie gelten als einer der Hauptartikel im Feinkostangebot. Die qualitativ hochwertigen Heringfilets stammen aus den Fischereibeständen entlang der niederländischen Küste und werden bei Bedarf täglich frisch an den Feinkosthersteller in Windhof/Koerich geliefert. Bei den Zutaten für die Zwiebel-Sahnesoße verarbeitet der „Schnékert“ vornehmlich Produkte von Luxemburger Herstellern, wie „Crème fraiche“ und „Stoffi“ von der Luxlait sowie Senf von der „Moutarderie de Luxembourg“. „Darauf legen wir als Luxemburger Feinkosthersteller besonderen Wert“, betont Juniorchef Rick Hotschnig.

Neben der Sahne, dem Quark und dem Senf besteht die Rezeptur der Sahnesauce – die der „Traiteur“ vor gut 15 Jahren bei der Produkteinführung zusammen mit den Verantwortlichen der Fischabteilung der Supermarktkette Cactus entworfen hat – aus Zwiebeln, Äpfeln, Wacholder und einer Gewürzmischung, die „Geheimnis des Hauses ist und bleibt“.

Sämtliche Arbeitsvorgänge in der Herstellungskette der eingemachten Heringe werden in Handarbeit erledigt – die Produktionskapazität liegt bei rund 100 000 Portionen jährlich, praktisch verpackt in kleinen Frischebehältern mit jeweils fünf Heringfilets. Die Filets werden täglich frisch zubereitet, in die Marinade eingelegt und abgefüllt.

Juniorchef Rick Hotschnig empfiehlt: „Die eingemachten Heringe schmecken am besten, wenn sie zwei bis drei Tage vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums verzehrt werden, da das Filetfleisch erst dann perfekt in der Konsistenz ist und die Marinade vollständig aufgesogen hat.“

Bestseller unter den Heringen

„In unserer Palette der Feinkostprodukte sind die ,agemachten Hierken' vom ,Schnékert' definitiv die Bestseller unter den Heringen“, urteilen die Verantwortlichen der Supermarktkette Cactus. Der Kostenpunkt bewege sich wohl im gehobenen Preissegment, doch sei der Preis durch die elitäre Qualität der Fische und der Zusatzprodukte absolut gerechtfertigt. Darüber hinaus handele es sich um ein traditionelles Luxemburger Produkt, das ein Stück Landeskultur darstelle. Die eingelegten Heringe des „Schnékert Traiteur“ werden bei Cactus in der Produktreihe „Aus der Regioun, fir d'Regioun“ geführt und sind in den Fischabteilungen im losen sowie in den Kühlregalen im „libre Service“ vorportioniert erhältlich.

Von Josée Ludovicy (Text)
und Anouk Antony (Fotos)