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Schultreffen der "Weller Spatzen" in Weiler/Pütscheid

155 ehemalige Grundschüler ehrten ihren ehemaligen Lehrer, Marcel Scheidweiler

Vor kurzem waren 155 ehemalige Grundschüler und –Schülerinnen aller Jahrgänge, die in Weiler bei Pütscheid die Schule besuchten, der Einladung von Emile Junker, Jos Degrand, Maria Van Der Veer, Annette Lieners, Romy Degrand, Renée Liefgen, Albert Schaul und Christian Zanter zu einem Schultreffen nach Weiler gefolgt, dem ersten seit 15 Jahren.

Den Beginn fand die Veranstaltung im Feuerwehrgebäude in Weiler, wo Albert Schaul neben den „Spatzen“ unter den Gästen auch den ehemaligen Lehrer Marcel Scheidweiler nebst Ehegattin Marie-Antoinette sowie die Gemeindeoberen der Gemeinde Pütscheid um Bürgermeister Jean Kinn begrüßen konnte. Anschliessend begaben sich alle zum Hause Scheidweiler, wo Marcel Scheidweiler gemeinsam mit Bürgermeister Jean Kinn eine Erinnerungsplakette an dem Baum enthüllten, den die „Spatzen“ ihrem Lehrer vor 15 Jahren anlässlich seinem Eintritt in den Ruhestand gepflanzt hatten, enthüllten. Sie soll die Nachwelt an den letzten diensttuenden Lehrer des Dorfes erinnern.

Marcel Scheidweiler wohnt seit 50 Jahren in Weiler und war dort Lehrer von 1963 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1998, dem Jahr, in dem auch die Schule geschlossen wurde. Auf seine Initiative hin gab es u.a. seit 1968 die Schulzeitung „De Spatz“, was dazu führte, dass die Kinder der Weiler Schule den Namen „D’Weller Spatzen“ erhielten.

Beim anschließend von der Gemeindeverwaltung angebotenen Ehrenwein dankte ein sichtlich erfreuter Marcel Scheidweiler „seinen“ so zahlreich erschienenen Spatzen und machte einen Rückblick über sein früheres Wirken als Grundschullehrer. Es bot sich dann allen Anwesenden die Gelegenheit, eine interessante, von im zusammengestellte Ausstellung über altes Schulmaterial wie Fotos, Hefte, Bastelsachen und vieles weitere, zu besuchen.

Den Abend verbrachten die „Weller Spatzen“ bei Speis, Trank und Musik in der zu einem Festsaal umgebauten Halle von Aloyse „Molli“ Mollitor in Gralingen.


Text/Foto: ARMAND WAGNER