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Luxracines auf den Spuren der Tyroler Steinmetze

Luxracines auf den Spuren der Tyroler Steinmetze.

Der Familienforscher-Verein luxracines asbl aus Walferdingen besuchte den Schieferstollen in Recht. Zahlreiche Kirche und Grabdenkmäler wurden aus dem taubenblauen Schiefer hergestellt. Er liess sich zwar nicht gut spließen aber durch seine Härte war er Umwelteinflüssen kaum ausgesetzt. Es ist schon impressionnant welche Arbeit hier im Stollen geleistet wurde. Tonnenweise Abraum musste beseitigt werden, Elektro-installation, ein Gehweg wurde angelegt, Beleuchtung installiert kurzum perfekt gestaltet und größtenteils im „Benevolat“ Hut ab vor den Initiatoren! Und danke für den netten Empfang!

Im Jahr 1759 erklärt Pfarrer Mathias VEYDER aus Weiswampach die Kirche sei baufällig. Erst 1737 neu gebaut worden aber schon 1739 baufällig. Erbaut war diese Kirche vom Tyroler Baumeister SCHLOTTERT Andreas geboren in Landeck/Tyrol aus Wiltz. 1759 habe man durch den Tyroler Andreas STARCK Baumeister aus Recht für 750 RT einen vollen Neubau erschaffen.

Am 02.01.1765 Vertrag „Erbauung einer neuen Kapelle zu Knaphoscheid“ für 850 RT (Schlüssel auf jede Tür) durch den Baumeister Andreas STARCK aus Recht.

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Kirche: Knaphoscheid Datum im Türbogen 1765

Am 06.11.1773 erbaut Ferdinand STARCK aus Recht eine neue Pfarrkirche in Helzingen 67x29 Schuh Preis 500 RT.

Quelle: Schon Zeittafel

STARCK Andreas * um 1706 in Tyrol heiratete am 30.6.1735 in RECHT STEPHANY Suzanne . STARCK Ferdinand war ein naher Verwandter.

Die Ortschaft Recht wurde vom 17. bis Anfang des 20. Jahrhunderts von der Blausteinverarbeitung geprägt. Mit dem Zuzug der Tiroler Steinmetze Anfang des 18. Jahrhunderts erhielt die Rechter Blausteinverarbeitung eine neue Handschrift, die mit einem bis dahin nie da gewesenen Aufschwung einherging. Zeitzeuge ist das Grabkreuz in Mackenbach aus dem Jahre 1719.

Die Tiroler Steinmetze STARCK und ZANGERLE kamen aus der Umgebung von Kappl im Paznautal. Sie waren überwiegend künstlerisch tätig und brachten typische Symbole aus Tirol nach Recht. Als Markenzeichen der Tiroler ziert das Symbol "JHS" fast alle ihre Arbeiten: Grabkreuze, Kommunionbänke oder Türstürze.

Viele Rechter Einwohner erlernten das Steinmetzhandwerk und machten es zu ihrem Hauptberuf. In der Blütezeit waren etwa ein Dutzend Familienbetriebe mit insgesamt 50 bis 70 Mitarbeitern mit der Verarbeitung des Rechter Blausteins beschäftigt.

Quelle: http://www.schieferstollen-recht.be/home/

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Photos : Schieferstollen

Photos : folgende MEDER Egon

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Nach dem doch anstrengendem Besuch des Schieferstollens ging die Fahrt weiter nach dem Dörfchen OUDLER zum bestbekannten Restaurant „Le Jardin“. Alle waren voll des Lobes über die Kochkünste von Francine WICKLER. So holten sie und ihr erfahrenes Team beim Culinary Worldcup 2018 Silber für das Restaurant! Ein interessanter Ausflug sowie ein gemütliches Zusammen sein rundete den Tag ab!

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Photo: MEDER Egon