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Generalversammlung der "Walfer Musek" am 30.01.2021

Zahlreiche Musikanten der „Walfer Musek“ hatten sich am 30. Januar zur alljährigen Generalversammlung, unter Einhaltung der sanitären Richtlinien, im Kinosaal des Centre Prince Henri eingefunden.

Wie der Präsident, Fred Ferron, bei der Begrüßungsansprache erklärte, hat sich der Verwaltungsrat bewußt gegen eine Videokonferenz ausgesprochen. Seit drei Monaten befinden wir uns nun schon im kulturellen Lockdown und die Musikanten haben den Wunsch und das Bedürfnis sich endlich wieder physisch begegnen zu können und zusammen zu musizieren.

Das Jahr 2020 war ein sehr schwieriges Jahr. 90% der geplanten Aktivitäten mussten abgesagt werden. Positiv hervorzustreichen ist, dass sich die sanitäre Krise nicht negativ auf die Motivation der Musikanten niedergeschlagen hat und zahlreiche alternative Aktivitäten vorgeschlagen wurden. So konnten unter anderem während des ersten Lockdown 2 Video-Aufnahmen realisiert werden. Der Hämmelsmarsch im Juni 2020 fand unter strengen Auflagen nur an einem Vormittag statt. Vor der Sommerpause wurden drei kleine Ortskonzerte realisiert, welche sehr großen Anklang in der Bevölkerung fanden.

Einen großen Dank geht an die Gemeindeverwaltung für das zur Verfügung stellen des Festsaals vom Centre Prince Henri. Dies ermöglichte es uns die Proben ab dem 15 September wieder aufnehmen zu können. Bis Ende Oktober war die „Walfer Musek“ activ und beteiligte sich an der „Journée commémorative“ . Außerdem konnte der traditionnelle Hämmelsmarsch stattfinden. Seit Ende Oktober leiden wir wieder unter einem kulturellen Lockdown. Das abgesagte Weihnachtskonzert im Dezember wurde durch eine „Weihnachtstour“ mit vier Musikanten ersetzt.

Für 2021 sind die mittelfristigen Aussichten ebenfalls nicht rosig. Seit November finden keine Proben mehr statt und das Galakonzert steht auf der Kippe. Trotzdem ist Stillstand keine Alternative. Seit kurzem ist die Aufnahme eines neuen Musik – Videos in Planung, damit alle wieder musikalisch aktiv werden können. Das Galakonzert Ende März wird, wenn auch in abgeänderter Form beibehalten. Die weitere Planung hängt dann von den sanitären Entwicklungen ab.

Der Kassenbericht wird von Ricky Goslings vorgetragen. 2020 konnten die Konten im Gleichgewicht abgeschlossen werden. Es wurden aber zahlreiche Ausgaben ( Musikinstrumente, Uniformen, usw. ) auf das Jahr 2021 übertragen. Die büdgetäre Lage bleibt daher ungewiss. Die Kassenrevisoren Lamesch Véronique und Fernand Boden bestätigten eine korrekte Kassenführung.

Für 2021 sind die Mitgliedbeiträge von der Generalversammlung auf 10 euro festgehalten worden.

Bei den Wahlen für den Verwaltungsrat, wurden die Mandate von Weis Josiane und Wagner Nadine für vier Jahre verlängert. Auch die neue Kandidatur von Flesch Vic wurde mehrheitlich angenommen. Mitglieder des Verwaltungsrates Der der „Walfer Musek“ sind jetzt: Ferron Fred, Goslings Ricky, Weis Josiane, Wagner Nadine, Flesch Vic.

Als Dirigent hat sich Steve Schleich zufrieden gezeigt, dass die Proben von September bis Ende Oktober, trotz der schwierigen Lage, sehr gut besucht waren. Er machte den Appell weiterhin motiviert zu bleiben und präsent zu sein, sobald die Proben wieder beginnen können.

Bei der allgemeinen Diskussion wurde das sanitäre Protokoll, welche die UGDA den Vereinen unterbreitet hat, kritisch hinterfragt. Die Musikanten machten sich auch Sorgen über das Jugendorchester und schlugen verschiedene Aktivitäten für die Jugend vor.

Als Abschluss zeigte sich der Präsident, Ferron Fred, optimistisch für die Zukunft. Es kommt Licht in den Tunnel. Er bedankte sich für den aktiven Einsatz aller Musikanten zum Wohle der Musikgesellschaft und wünschte sich, dass dieser Elan weiter bestehen möge.


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