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Moderne Kunst in historischen Mauern

Für ihren diesjährigen „Salon d’automne“ haben die Mitglieder der Vereinigung „Arc“ (Art contemporain du Grand-Duché de Luxembourg) auf Vorschlag der in Vianden schaffenden Künstlerin Ania Polfer sich den Rittersaal der Viandener Hofburg ausgewählt. Nicht weniger als 17 Künstler präsentieren hier in stilvollem Rahmen über 60 ihrer Werke (Gemälde, Skulpturen und Fotografien) der verschiedensten Stilrichtungen.

Eröffnet wurde die Ausstellung am vergangenen Samstag im Beisein der Künstler sowie zahlreicher Gäste und Kunstfreunde. In ihrer Ansprache ging die Präsidentin der Vereinigung, Astrid Koemptgen, noch einmal auf die Entstehungsgeschichte des „Arc“ ein, die vom bekannten Luxemburger Künstler Lé Tanson (†) gegründet wurde. Theodor Fontane zitierend meinte sie: „Alles Alte sollen wir mögen, solange es einen Anspruch darauf hat (so wie die Hofburg Vianden), und für das Neue sollen wir leben (neue Pinselstriche, neu geformte Steine und Metalle und neue Fotografien).“ Künstler würden dazu beitragen, den Blick auf all das Schöne, was es neben dem häufig grauen Alltag gibt, zu schärfen, so die Präsidentin. Was passe also besser zusammen als eine Ausstellung von „heute“ in den Mauern von „gestern“.

Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Oktober jeden Tag von 10 bis 17 Uhr im Rittersaal der Hofburg zu besichtigen. Der Eintritt beträgt sechs Euro für Erwachsene und 4,5 Euro für Studenten. Kinder über sechs Jahre zahlen zwei Euro. Im Preis inbegriffen ist die Besichtigung des Schlosses. (ArWa)