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Lettische Folkloregruppe "Dzērves" aus Luxemburg feiert 10. Jubiläum

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Musik, insbesondere die Volksmusik spielt in Lettland seit jeher eine große Rolle und ist somit fester Bestandteil der lettischen Kultur.

Vor 10 Jahren wurde die Lettische Folkloregruppe "Dzērves" (Die Kraniche) in Luxemburg gegründet, dies u.a. um die lettische Herkunft zu bewahren und zudem den Kindern all die Lettischen Lieder, Tänze und Spiele zu lehren. Da die Mitglieder der Folkloregruppe ihr Heimatland Lettland sehr oft besuchen, wurde die Gruppe nach dem Kranich, auf lettisch „dzērve“ benannt, der jeden Frühling aus südlichen Winterquartieren wieder nach Lettland zurückkehrt

Zur 10-Jahresfeier fanden sich die Mitglieder von „ Dzērves“ nun am vergangenen Samstag (4. März) mit ihren Familienmitgliedern im Kulturcafe „Ancien Cinéma“ in Vianden ein. Hinzu gesellten sich weitere Gäste aus Lettland und anderen Regionen, die ihre Glückwünsche überbrachten.

Gemeinsam hielt man einen ganzen Nachmittag lang Rückblick auf die zahlreichen Ereignisse der vergangenen Jahre. In traditionellen Trachten wurde gesungen, musiziert und auch getanzt, dies bis spät in den Abend hinein.

Wichtig ist es für die "Kraniche", dass die Kinder immer dabei sind und mitmachen, so wie in einer großen Familie. Schließlich wachsen sie fern der Heimat auf und sollen doch all die Lettischen Lieder, Tänze und Bräuche lernen, um ihre Lettische Herkunft zu bewahren.

Durch das Programm führte Aiga Ožehovska, Gründerin und Vorsitzende der mittlerweile über 50 Mitglieder zählenden Folkloregruppe.

www.dzerves.eu

www.youtube.com/channel/UCAiE1eRYyznLIhRggjXCA9g
(Luksemburgas latviešu folkloras kopa “Dzērves”)

www.facebook.com/dzerves/?fref=ts

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Text: Armand Wagner
Fotos: Dr. Johannes P. Orzechowski

Foto 1: Die "Kleinen Kraniche" zeigen ihr Können auf der Bühne
Foto 2: „Trejas kokles“ spielen eigene Lieder auf dem traditionellen Instrument "Kokle"
Foto 3: "Ziņģu rota" präsentieren selbst arrangierte Lieder im Stil der 20er Jahre
Foto 4: Vorsitzende und Gründerin Aiga Ožehovska führt durch das Programm