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Feierlechkeeten zum nationale Gedenkdag zu Useldéng

Useldingen: Mit einer Gedenkmesse in der schön dekorierten Pfarrkirche von Useldingen, zelebriert von Abbé Mathieu Janssen und gesanglich verschönert vom Gesangverein aus der ganzen Gemeinde, erinnerte die Gemeindeverwaltung Useldingen im Rahmen des nationalen Gedenktages an die Opfer des zweiten Weltkrieges. Nach dem Abspielen der „Heemecht“ durch die lokale Musikgesellschaft und im Beisein der Gemeinderatsmitglieder, des „comité du Souvenir- Gemeng Useldéng“, den lokalen Rettungsdiensten und vielen Mitbürgern, wurden Blumen am Totendenkmal niedergelegt. Bei dieser Gelegenheit erinnerte Bürgermeister Pollo Bodem an 75 Jahre die bereits vergangen sind, dass Berlin durch den Mund von Gauleiter Simon mit der Einführung von der Wehrpflicht, eine Art Todesurteil über die damalige Jugend unsers Landes verhängt wurde. Rund 3 000 Tote hatte diese Maßnahme zur Folge, unter Ihnen auch die tapferen 21 Luxemburger, welche den Protest und Streik gewagt hatten und ihr Leben dafür opferten. Diejenigen die nach der Kriegszeit geboren wurden, ist die Freiheit, in der wir jetzt leben, so natürlich geworden, wie die Luft die wir jetzt einatmen und die Freiheit die wir nun heute genießen, wurde in den Jahren 1940 bis 1945 dafür auch teuer und bitter bezahlt. Der Generalstreik, die Resistenz und die Zwangsrekrutierung, seien nicht irgendwelche Wörter, die man einmal zu hören bekommt um sie spätestens dann zu vergessen, wenn der letzte Veteran beerdigt werde. Nein, so sei es nicht.! Des Weiteren erinnerte der Bürgermeister daran, dass ein Gedenktag wie dieser, nicht zu einem Ritual erstarren darf und es auf keinen Fall nur einfach dabei bleiben soll. Dieser Tag soll zugleich Anlass sein, um unserer jungen Nation vor Augen zu führen, dass Demokratie und Freiheit keine Selbstverständlichkeit seien und auch geschützt werden müssen, um im Notfall wieder neu erkämpft zu werden. beim anschliessenden Empfang im Kulturzentrum, sprachen Roger Feiereisen, Vorsitzender des " Comité du Souvenir- Gemeng Useldéng" und der Abgeordnete Gérard Anzia das Schlusswort. (CR)(FOTOS: CHARLES REISER)