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INTERREG Projekt : Anfang des Probebetriebs der Kläranlage der oberen Eisch

Der 17. Mai 2021 ist ein weiterer Meilenstein im grenzüberschreitenden Projekt zur Abwasserklärung an der oberen Eisch. Die neue Kläranlage mit einer Ausbaugröße von 15 600 Einwohnerwerten geht in Betrieb.

Erster Schritt: Klärung des Abwassers aus Steinfort

Die, an der belgisch-luxemburgischen Grenze errichtete, große Kläranlage wird mit ihrem mehrere Kilometer langem Kanalnetz zu einer erheblichen Verbesserung der Wasserqualität der Eisch und flussabwärts der Mosel beitragen.

Die letzte Phase der Baustelle beginnt : Die Kläranlage geht in den Testbetrieb. Seit dem 17.5.2021 wird das Abwasser der Ortschaften Hagen, Kahler, Kleinbettingen und Steinfort permanent in die neue Kläranlage gefördert. (Maximaler Zufluss : 275 m³/h). Dies stellt ungefähr die Hälfte der vorgesehenen Schmutzfracht dar.

Das Abwasser wird durch eine neue Druckleitung (Abwassersammler Nord) von der alten, überlasteten Kläranlage in Steinfort zu der neuen Anlage gepumpt. Die alte Anlage wird in Kürze abgeschaltet und rückgebaut.

Der Abwassersammler Süd wird im August in Betrieb genommen und somit werden dann die Ortschaften Fingig, Küntzig und Grass an die neue Kläranlage angeschlossen. Der Anschluss der Ortschaften Sélange, Barnich, Autelbas, Sterpenich und Rosenberg an den Abwassersammler Süd ist in Planung.

Eine wesentliche Phase der Betriebssicherung

Die fünfmonatige Inbetriebnahme ermöglicht den optimalen und stabilen Betrieb der Kläranlage herzustellen. Während dieser Phase werden alle Maschinen getestet und die Einstellungen optimiert, sowie die Einhaltung der Auslaufwerte in die Eisch kontrolliert. Die Kläranlage, die in Belgien steht, wird von dem Gemeindeverband IDELUX-Eau betrieben.

Ein europäisch gefördertes Projekt

Die Gesamtinvestition von 17,60 Millionen Euro (Kläranlage und grenzüberschreitende Abwassersammler) wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE im Rahmen des Interreg Großregion Programms mit über 6,5 Millionen Euro gefördert.

Dieses von IDELUX-Eau und SIDERO getragenes Projekt ist ein gutes Beispiel gelungener grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Sinne der Umwelt.