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„Amicale Siebenaler“ zeigte sich großzügig

Eine starke „Amicale“ ist seit Jahren in Siebenaler, einem kleinen reizenden Öslinger Dorf in der Gemeinde Munshausen, tätig. Ob beim Burgbrennen, der „Randonnée Edy Schütz“ oder der Dorfkirmes, alle packen an. Und so kann man Jahr für Jahr aus der gut gefüllten Kasse eine gemeinnützige Organisation mit einem Scheck unterstützen.

In diesem Jahr fiel die Wahl der Mitglieder auf das „Kannerduerf Miersch“, das seit über 30 Jahren hierzulande Kinder aus zerrütteten Familienverhältnissen bei sich aufnimmt und ihnen in einer geordneten Familienstruktur eine Chance auf ein „normales“ Leben gibt.

Wie der Präsident von SOS „Kannerduerf Miersch“, Régis Thill, erklärte, besteht die Stiftung nicht nur aus den Familien im Kinderdorf, sondern begleitet auch Familien, wo die Kinder zuhause bleiben, betreibt einen therapeutischen Bauernhof, unterhält Kinder- und Jugendwohngruppen zum zeitweiligen Aufenthalt und weiteres mehr.

Die 1 000 Euro der „Amicale Siebenaler“ sind deshalb willkommen, weil das Kinderdorf Mersch nur zu 80 Prozent vom Staat unterstützt wird. Die restlichen 20 Prozent müssen durch Spenden und freiwillige Unterstützung aufgebracht werden.