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Tuberkulosefall in der Haftanstalt

(mk) - Tuberkulose ist in vielen Ländern auf dem Vormarsch. Nun wurde ein Fall im Gefängnis von Schrassig bekannt.

Dies teilten die Leitung des Gefängnisses und das Justizministerium am 17. Januar in einem gemeinsamen Kommunikee mit. Der erkrankte Häftling wurde inzwischen bereits in ein Krankenhaus überwiesen und erhält die nötige ärztliche Versorgung.

In Zusammenarbeit mit dem Justizministerium stellt die Verwaltung eine Liste aller Personen auf, die mit dem Infizierten einen längeren und engeren Kontakt seit dessen Einweisung im November 2012 hatten.

Die Betroffenen werden persönlich benachrichtigt, um einen Erkennungstest durchzuführen. Sie werden zudem auf einer Liste erfasst, die von der Direktion an die Krankenstation weitergeleitet wird. Das Gesundheitsministerium entscheidet dann über weitere Schritte.

Alle nötigen Vorsorgemaßnahmen werden in Abstimmung mit dem "Centre Hospitalier de Luxembourg" (CHL) getroffen, mit dem das Justizmininsterium eine Konvention unterschrieben hat, um den Inhaftierten dort die medizinische Verpflegung zukommen zu lassen, so die Mitteilung.

Symbolbild: Serge Waldbillig