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Gemeinde bietet zwei neue Attraktionen

In puncto Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten hat die Gemeinde Schengen mit unter anderem dem Baggerweiher, dem Bootshafen, den Beachvolleyball-Feldern sowie den Fahrrad- und Wanderwegen einiges zu bieten.

Vor kurzem wurden nun zwei neue Attraktionen realisiert: das „Bistrot op der Musel“ und die „Wéngertsschaukelen“ – beides Projekte mit einem Nachahmungseffekt.

Es ist ein Novum entlang der Luxemburger Mosel: Vier Holztische mit Stühlen laden Einheimische und Touristen in Bech-Kleinmacher zum Verweilen ein. Das „Bistrot op der Musel“, wie der neu gestaltete Platz unweit der bunten „Integration Couch“ und mit Blick auf die Mosel genannt wird, soll den Besuchern die Möglichkeit bieten, sich zu treffen, miteinander zu reden, gemeinsam ein Gläschen Wein, einen Kaffee, ein Picknick zu genießen und gemütliche Stunden zu verbringen. Aber: Einen Wirt sucht man im Bistrot vergeblich. Vielmehr können die „Gäste“ selbst ihre Getränke und ihr Essen mitbringen.

„Uns war es wichtig, etwas zu schaffen, von dem die Menschen aller Altersklassen zu jedem Zeitpunkt etwas haben“, betont der Bürgermeister der Gemeinde Schengen, Ben Homan, im Gespräch mit dem „Luxemburger Wort“. Und genau dieser Plan scheint aufgegangen zu sein, wie Gemeinderatsmitglied und Präsidentin der Integrationskommission, Aline Pütz, erklärt: „Regelmäßig sind die Stühle belegt. Manche verabreden sich im Bistrot zum Kartenspielen, andere verlegen kurzerhand ihr Frühstück an die Mosel oder machen eine Rast.“

Schaukelnd die Aussicht genießen

Doch damit nicht genug: Wer die Aussicht über das Moseltal von den schönsten Plätzen der Gemeinde genießen und dabei entspannen möchte, dem stehen nun die neuen „Wéngertsschaukelen“ – eine Art Hollywood-Schaukel aus Holz – zur Verfügung. Insgesamt wurden vier solcher Schaukeln von der Apemh („Association des parents d'enfants mentalement handicapés“) entworfen und kreiert sowie anschließend an besonderen Aussichtspunkten in Schengen, Remerschen und Schwebsingen aufgestellt.

Die Idee für dieses Vorhaben entstand im Rahmen des Leader-Projekts „Integration Couch“ und wurde von der Integrationskommission unter dem Vorsitz von Aline Pütz ausgearbeitet. Den Gemeindeverantwortlichen schweben nun noch weitere Ideen vor: So wolle man, laut Ben Homan, unter anderem einen Rundweg zu den einzelnen Schaukeln auf die Beine stellen. Genaue Details hierzu müssten allerdings noch ausgearbeitet werden.

Alles in allem bieten sowohl das „Bistrot op der Musel“ als auch die „Wéngertsschaukelen“ die beste Gelegenheit, sich eine Auszeit zu gönnen.

(Fotos: Christophe Hengers / Pascal Wintersdorff)