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Scheidel: Théophile Steffen feierte 90. Wiegenfest

Zum 90. Geburtstag überbrachte Bürgermeisterin Anny Nickels-Theis zusammen mit den Schöffen Marc Rodenbour und Raymond Junker stellvertretend für alle Einwohner die Glückwünsche zum 90. Geburtstag an Théophile Steffen in Scheidel. Dabei sagte die Bürgermeisterin sich stolz, dass die Gemeinde einen so bekannten Künstler und markante, aber bescheidene Persönlichkeit zu den Einwohnern zählen kann. Mit seinen mehr als 3 500 Gemälden, hauptsächlich aus der Gemeinde und den Nachbargemeinden, die in Privathäusern hängen, Restaurants und Gemeinden verschönern oder in 1 000 Ausstellungen zu sehen waren, war er stets ein ausgezeichneter Botschafter für die Gemeinde Bourscheid. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichten die Gemeindevertreter dem Jubilar ein Blumenarrangement sowie eine luxemburgische Goldmünze. Der Jubilar, der sich bester Gesundheit erfreut und stets zu Späßen aufgelegt ist, wurde am 6. Dezember 1921 in Noertringen geboren. Nach zweieinhalb Jahren an der Front in Russland kehrte er todkrank in die Heimat zurück. Beruflich war er als Techniker bei der Ackerbauverwaltung in Diekirch beschäftigt. 1946 schloss er den Bund fürs Leben mit Margot Barth aus Bridel. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Mittlerweile hat sich der Familienkreis um vier Enkelkinder und zwei Urenkel erweitert. 1975 zog es den Künstler in das idyllische Höhendorf Scheidel. Théophile Steffen, der seit 2005 verwitwet ist, wird liebevoll in seinem trauten Heim von seiner Hausgehilfin Ofelia umsorgt. (Text/Foto: Jos Clees)