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Zum 75. Todestag von Jean-Pierre Bausch


Am 12. Februar 1935 verunglückte der Bergarbeiter und Abgeordnete Jean-Pierre Bausch tödlich im Stollen der Rümelinger Grube Walert, seinem täglichen Arbeitsplatz. Anlässlich seines 50. Todestages gab die lokale OGBL-Sektion eine Gedenkschrift heraus, welche Bausch als Gewerkschaftler, Bürgermeister und Abgeordneten beleuchtete. Dabei blieb der historische Kontext seines Lebens größtenteils unerwähnt.

Die Gelegenheit, auch diese Facette im Leben des verdienstvollen Rümelinger Bürgers schriftlich festzuhalten, bot sich zum 75. Todesjahr, als das Grubenmuseum eine Gedenkausstellung veranstaltete.

Luciano Pagliarini und Denis Klein, zwei Historiker, die in Sachen Bergbau allgemeines Ansehen genießen, nutzten diese Gelegenheit, um ein weiteres schriftliches Dokument über Jean-Pierre Bausch zu verfassen. Das 50-seitige Werk beginnt mit seiner Geburt in Steinsel und nicht in der Stadt am Roten Felsen, wie oft angenommen wird.

Auch erfährt der Leser weitere Einzelheiten über Jean-Pierre Bausch als Grubenarbeiter und Politiker, bevor das Werk den Hergang des tödlichen Unfalls vom 12. Februar 1935 und die mit Dokumenten belegte darauffolgende Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft schildert.

Das vom Nationalen Grubenmuseum herausgegebene Werk wurde vergangene Woche offiziell von beiden Autoren vorgestellt.

Es ist zurzeit in der Escher Buchhandlung Diderich sowie im Verwaltungsgebäude des Grubenmuseums (Telefonnummer: 56 56 88) zum Preis von 20 Euro erhältlich. Durch Überweisung des Betrags zuzüglich 3 Euro Portogebühr auf das Konto BCEE LU31 0019 7600 0660 4000 mit dem Vermerk „Buch Jean-Pierre Bausch“ wird es nach Hause geliefert. (LuWo)