Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Die Bäcker, Konditoren und Müller ehren ihren Schutzpatron den hl. Rochus am Pfingsmontag in Reimberg

Bereits zum 56. Mal in Folge veranstaltet das „ Syndicat d’Initiative Préizerdaul“ am Pfingsmontag dem 20. Mai traditionsgemäβ im idyllischen Dorf Reimberg die Rochusfeier zu Ehren des Schutzpatrons der Bäcker, Konditoren und Müller, dies in der schmucken am Waldrand gelegenen Rochuskapelle.

Im 13. Jahrhundert setzte der hl Rochus sich für die Pestkranken ein, bis er später selbst der tödlichen Epidemie befallen wurde. Der Legende nach entsandte Gott ihm in der Not einen Hund, der ihm das tägliche Brot brachte. Hier in Luxemburg verehren die Bäcker, Konditoren und Müller den hl Rochus seit jeher als ihren Schutzpatron.

Die Geschichte der Rochuskapelle in Reimberg geht auf das Jahr 1874 zurück, als die Einwohner von Reimberg eine kleine Kapelle errichteten infolge eines Gelübtes, das sie im Jahre 1854, als die Cholera in Reimberg wütete, abgelegt hatten.

Im Jahre 1957 wurde auf Initiative des Bäckermeisters Camille Gergen und dem damaligen Präsidenten des Syndicat d'Initiative Préizerdaul Aly Beck eine Wallfahrt zum hl. Rochus ins Leben gerufen. Im Jahre 1961 wurde dann auf demselben Platz eine neue und größere Kapelle erbaut, wo jedes Jahr am Pfingstmontag die ganze luxemburger Bäckerfamilie zu ihrem Schutzpatron, dem hl. Rochus nach Reimberg pilgert.

Die feierliche Messe wird um 10 Uhr in der Rochuskapelle gefeiert und Festprediger wird Abbé Denis Wellisch sein. Nach der Messe lädt die Gemeinde Préizerdaul zum Ehrenwein ein une die lokale Philharmonie wird die Feier musikalisch umrahmen.