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Vierter „Einelter Markt“

„Qualität“ ist das oberste Leitmotiv des „Einelter Markt“, der am Sonntag zum vierten Mal vom Tischtennis-Club „DT Recken“ im historischen Zentrum von Reckingen bei Mersch organisiert wurde.

Der dem lokalen und überregionalen Kunsthandwerk verschriebene Markt lockt alljährlich über 3 000 Gäste an, auch dieses Jahr trotz des miesepetrigen Wetters.

Geboten wurde neben viel Kulinarischem so manch Wertvolles, Eigentümliches, Aufsehenerregendes, vor allem aber Einzigartiges aus Holz, Metall, Stein, Filz, Glas, Porzellan, Papier, Seide, Wachs und Ton. 105 Stände boten den vorbeiflanierenden Besuchern Gelegenheit, die Werke von bekannten ebenso wie von angehenden Künstlern eingehend zu begutachten – und nach Möglichkeit käuflich zu erwerben. Zahlreiche Aussteller und Gäste sind inzwischen längst zu Stammkunden des „Einelter Marktes“ geworden. Man kennt sich, plaudert hier ein bisschen, feilscht dort ein wenig, genießt vor allem die Eigentümlichkeit eines Marktes, der in der Region seinesgleichen sucht. Für Neuankömmlinge mag insbesondere die Tatsache bemerkenswert erscheinen, dass der Markt nicht nur auf der Straße stattfindet, sondern auch in den Garagen und Scheunen der Anwohner. Denn der „Einelter Markt“ ist ein Unternehmen, an dem die ganze Ortschaft Reckingen regen Anteil nimmt.

Die Tradition des „Einelter Marktes“ gründet historisch im Marktrecht der „Einelter Kapelle“ aus dem Jahre 1180, welche Besucher am Sonntag auch anlässlich eines historischen Rundgangs besichtigen konnten.

Bei den Kindern standen unterdessen Bastelworkshops und Eselreiten ganz oben auf der Wunschliste. (Cy)