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Falscher Alarm: Großeinsatz wegen festgefahrenem Lastwagen

Einen Großalarm für die Rettungsdienste ging am Montagnachmittag gegen 16 Uhr auf dem Gelände einer glasverarbeitenden Fabrik in der Industriezone auf Potaschberg ein.

Ein Mitarbeiter einer Lieferfirma hatte die Notrufzentrale darüber in Kenntnis gesetzt, dass einer seiner Lastwagen auf dem Gelände der Fabrik in den Graben gerutscht war und zu jedem Moment zu kippen drohte. Daraufhin wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort entsandt. Wie sich jedoch herausstellte, hatte sich der Zwischenfall bereits am Morgen gegen 9 Uhr ereignet und der Lastwagen drohte keineswegs umzukippen.

Der Lastwagen war in den Straßengraben gefahren und hatte sich nur dort festgefahren. Da sich weder Menschen noch Sachgut in Gefahr befanden, wurde beschlossen, den Lastwagen von einem spezialisierten Abschleppunternehmen bergen zu lassen. Da es sich bei diesem Zwischenfall um einen böswilligen Alarm handelt, wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Vor Ort waren rund 35 Mann mit 11 Fahrzeugen der Rettungsdienstes und der freiwilligen Feuerwehr des Centre d'Intervention Mertert-Wasserbillig sowie die freiwillige Feuerwehr aus Grevenmacher und die Polizisten aus Grevenmacher, die den Fall zu Protokoll nahmen. (J.B.)