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Offizielle Inbetriebnahme der Regenüberlaufbecken « Rue de Kehlen » und « Kraïzwee » in Olm

Der SIDERO und die Gemeinde Kehlen haben kürzlich zur offiziellen Inbetriebnahme der beiden Regenüberlaufbecken “Rue de Kehlen” und “Kraïzwee” in die Ortschaft Olm geladen.
Diese beiden Regenüberlaufbecken sind wichtige Bauwerke im Abwassersammler der Kläranlage Kehlen. Hier wurden drei vorhandene Regenüberläufe im Kanalnetz und zwei alte Klärgruben durch zwei Regenüberlaufbecken ersetzt und an die Kläranlage Kehlen angeschlossen, was eine erhebliche Verbesserung der Qualität der Olmerbaach bedeutet. Bei den Becken handelt es sich um unterirdische Bauwerke, die nur anhand der Schachtabdeckungen und der Schaltschränke sichtbar sind.
Das Gesamtprojekt mit einem Kostenvoranschlag von 2 266 601,69 € wurde bereits vom Vorstand des SIDERO genehmigt, die Bezuschussung durch den „Fonds pour la Gestion de l’Eau“ belief sich auf 1 886 699,00 €.
Das unterirdische Becken „Rue de Kehlen“, mit einem Gesamtvolumen von 73 m³ und einem gedrosselten Abfluss von 3 l/s, hat einen Feinsiebrechen um somit Grobstoffe im Kanalsystem zurückzuhalten.
Das unterirdische Becken „Kräizwee“, beinhaltet nur ein Gesamtvolumen von 51 m³ und der Feinrechen wird durch Wasserkraft angetrieben. Die Daten zum Füllstand und Überlauf werden mittels Sonnenenergie und Mobilfunknetz übertragen.
Neben den Vertretern des SIDERO und der Gemeinde Kehlen, nahm auch Staatssekretär Camille Gira an der Zeremonie teil.
Herr Gira betonte in seiner Rede, dass der Zustand unserer Gewässer ein sehr aktuelles und zugleich ernst zu nehmendes Thema sei. Dies aufgrund der Tatsache, dass nur 2% der Gewässer in Luxemburg in gutem Zustand seien. Man sei sich dessen bewusst, und auf dem besten Wege, die Sauberkeit der Gewässer zu verbessern um diese an die vorgeschriebene Qualität der europäischen Richtlinien anzupassen. Die Umsetzung dieses Vorhabens sei vor allem auch durch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und den Syndikaten möglich.
Zudem bestätigt Herr Gira, dass im Jahre 2015 die freigegebene Rekordsumme in Höhe von 80’000’000 € durch den “Fonds pour la Gestion de l’Eau” zur Klärung der Gewässer ausgegeben wurde. Der Staatssekretär lobte die Arbeit des SIDERO zum Schutz unserer Gewässer und bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit seinem Ministerium.