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Centre d'Intervention Niederanven-Schuttrange: Konvention regelt Kooperation

Mit der Unterzeichnung einer Konvention durch die Schöffenräte der Gemeinden Niederanven und Schüttringen am 07.01.2015, ist eine weitere Etappe der Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren der beiden Gemeinden bewältigt. Die Vereinbarung regelt die gemeinsame bzw. gegenseitige Nutzung des Fuhrparks sowie des Feuerlösch- und Rettungsmaterials. Größere materielle Anschaffung werden darüber hinaus gemeinsam von beiden Gemeinden finanziert, beispielsweise in diesem Jahr eine neue Anlage zur Prüfung der Atemschutzgeräte.
Die Feuerwehren aus Niederanven und Schüttringen-Münsbach haben ihre Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren Schritt für Schritt aufgebaut. Seit Mitte 2012 wird der Bereitschaftsdienst der beiden Wehren gemeinsam gewährleistet; wie es die Bestimmungen vorsehen, stehen mindestens sechs Rettungskräfte rund um die Uhr auf Abruf bereit, um im Ernstfall auf dem Gebiet der Gemeinden Niederanven und Schüttringen auszurücken. Ab Mitte des vergangenen Jahres ist der Bereitschaftsdienst um den „First Responder“ erweitert worden; binnen sehr kurzer Zeit und noch vor Eintreffen von Notarzt und/oder Rettungswagen ermöglicht der „First-Responder“-Dienst in eine Notlage geratenen Menschen rasche und effiziente erste Hilfe.
Die interne Organisation ihrer Zusammenarbeit regeln die beiden Wehren, die nunmehr als Centre d'Intervention Niederanven-Schuttrange (CINS) funktionieren, in einer Geschäftsordnung, die zum Ende des vergangenen Jahres einstimmig angenommen wurde. Mit dieser Geschäftsordnung werden auch die Weichen hin zur Schaffung einer einzigen Führungsstruktur gestellt.
Ein wesentlicher Aspekt der Zusammenarbeit sind die theoretischen und praktischen Kurse, die seit 2013 gemeinsam absolviert werden. Dazu gehörte u.a. im Oktober 2014 die Teilnahme an einer mehrtägigen Ausbildung bei Risc in Rotterdam mit Schwerpunkt Innenbrandbekämpfung.