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Neuer Wasserbehälter offiziell seiner Bestimmung übergeben

In den vergangenen fünf Jahren hat die Stauseegemeinde sehr viel Geld in die Erneuerung des Kanal- und Wassernetzes investiert, dies vor allem im Rahmen des Projekts zur Sanierung des Stausees. Insgesamt wurden 3,5 Kilometer Wasserleitungen und ebenso viele Kilometer Kanal verlegt. Ein wichtiges Element in der Trinkwasserversorgung ist auch der Bau des neuen Wasserbehälters in Nothum, der am 16. Juni offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.

Zu dieser Feierstunde war es Bürgermeister René Michels gegönnt, u.a. auch Innenminister Jean-Marie Halsdorf sowie die Nordabgeordneten Ali Kaes, Emile Eicher, André Bauler und Fernand Etgen zu begrüßen. (NiM)

Eine der ersten Aufgaben des aus den Wahlen im Herbst 2005 hervorgegangenen Schöffenrats sei es gewesen, im Rahmen der Absicherung guter Trinkwasserqualität ein technisches Dossier für die Gemeinde ausarbeiten zu lassen. Dieses sei dann vom Studienbüro „Schroeder & Associés“ aufgestellt und am 15. November 2007 auch dem Gemeinderat vorgestellt worden.

Die Analyse des Studienbüros habe ergeben, dass sämtliche Wasserbehälter in den fünf Dörfern der ehemaligen Gemeinde Mecher, die alle aus den fünfziger Jahren stammen und ihr Lebensalter eigentliche überschritten hätten, umfassend saniert werden müssten. Außerdem seien deren Kapazitäten fast erschöpft und es gebe mancherorts Probleme mit dem Wasserdruck.

Auf Vorschlag des Studienbüros habe man daraufhin entschieden, einen neuen zentralen Behälter in Nothum mit einem Fassungsvermögen von 700 Kubikmetern entstehen zu lassen, der ausreiche, um die fünf Dörfer Böwen, Kaundorf, Liefringen, Mecher und Nothum zu versorgen. Darüber hinaus verfüge man damit auch über die nötige Reserve an Löschwasser. Neben der schon gewährleisteten Wasserqualität werde nun auch die Wassermenge für mindestens 25 Jahre abgesichert und die Gemeinde könne weiter wachsen, so Michels abschließend.