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Ehepaar Albert und Irma Olinger-Fourreau wurde 90 Jahre

Neulich gratulierte der Schöffenrat der Stauseegemeinde dem Ehepaar Albert und Irma Olinger-Fourreau aus Nothum für ihren 90. Geburtstag.

Um diesen Tag gebührend zu feiern, hatten die Jubilare die Familie und Bekannten in die „Auberge du Lac“ nach Böwingen/Attert eingeladen. Bürgermeister René Michels sowie die Schöffen Nico Majerus und Francis Schon, überbrachten den Jubilaren die Glückwünsche der Gemeinde.

Abschließend wurde den Jubilaren eine Tafel mit ihrem Stammbaum und ein Blumengebinde überreicht. Irma Fourreau wurde am 10. Juli 1923 in Differdingen geboren als Tochter von Pierre Fourreau und Anne Decker. Albert Olinger wurde am 8. März 1923 in Differdingen geboren als Sohn von Georges Olinger und Marie Josephine Mirgain. Ihre Kindheit verbrachten die beiden in Differdingen. Albert Olinger beteiligte sich im Zweiten Weltkrieg aktiv am Kampf gegen Nazideutschland und verbrachte mehrere Jahre im „Maquis“ in Frankreich als Mitglied der Untergrundtruppen.

Irma Fourreau arbeitete einige Zeit im Reichsarbeitsdienst. Im Jahre 1947 schlossen sie den Bund fürs Leben in Differdingen. In diesem Jahr feierten sie demnach ihren 66. Hochzeitstag. Albert Olinger arbeitete bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand in der Stahlindustrie im Süden des Landes. Die beiden, die sich sehr mit der Natur verbunden fühlen, zog es in ihrer Freizeit immer wieder ins Ösling, wo Albert Olinger seinem Hobby als passionierter Jäger und Fischer frönen konnten. Demnach können sie auf eine 50-jährige Präsenz in der Stauseegemeinde zurückblicken.

Irma Fourreau war ebenfalls sehr aktiv im Vereinsleben der Stauseegemeinde und war unter anderem Gründungsmitglied der damaligen lokalen Amiperas-Sektion. Die beiden Jubilare zeigten sich sehr erfreut über die Glückwünsche. Beim anschließenden Plausch konnten sie noch so manche Anekdote aus ihrem langen Leben erzählen. (C.)