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Abschluss der umfangreichen Infrastrukturarbeiten

Nach etwas mehr als drei Jahren Bauzeit konnten vor kurzem die Umgestaltungs- und Modernisierungsarbeiten in Niederwiltz rund um das Bahnhofsviertel und die „Place des Tilleuls“ (Op der Lann) abgeschlossen werden.

Im Beisein von u. a. Minister Marco Schank, der Bautenminister Claude Wiseler vertrat, und Bürgermeister Fränk Arndt wurden die neuen Infrastrukturen am 10. Dezember offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Die umfangreichen Arbeiten hatten u. a. als Ziel, die drei Hauptkreuzungen der Nationalstraße 12 so zu gestalten, dass einerseits der Verkehr flüssiger wird und andererseits eine bedeutend höhere Sicherheit der Fußgänger und vor allem der Grundschüler erreicht wird. Damit konnten dort viele Probleme einer bestmöglichen Lösung zugeführt werden.

Darüber hinaus wurde unterirdisch sozusagen das volle Programm durchgeführt. Erneuert wurden nämlich Kanalnetz, Wasser-, Gas-, Telefon- und Stromleitungen sowie das Straßenbett mitsamt Bürgersteigen und öffentlicher Beleuchtung.

Auch war die Schaffung von zusätzlichem Parkraum im Projekt vorgesehen. So entstanden z. B. auf der Gleisüberführung im Bereich der Kreuzung der Rue Michel Thilges mit der Avenue de la Gare 35 Stellplätze. Die leicht abgeänderte Trassenführung der Rue de la Gare ermöglichte die Einrichtung von 19 weiteren Stellplätzen und entlang des CR329a wurde Parkraum für 20 Wagen geschaffen. Insgesamt stehen dadurch also 74 weitere Parkmöglichkeiten im Bahnhofsbereich zur Verfügung, was den „Park & Ride“ zusätzlich attraktiv macht.

In seiner Ansprache entschuldigte sich Fränk Arndt bei den Anrainern der Baustelle für alle Unannehmlichkeiten während der Arbeiten in den vergangenen Jahren und bedankte sich gleichzeitig für ihre Geduld. Diese Geduld werde aber belohnt durch eine höhere Attraktivität des Viertels und eine bedeutende Verbesserung der Lebensqualität in den kommenden Jahren. In diese Kerbe schlug auch Marco Schank, der dieses Projekt als ein sehr bedeutendes auf dem Weg zu einer modernen und anziehenden Stadt bezeichnete. Darüber hinaus wies er auf die bevorstehende urbanistische Erschließung vor allem des Bahnhofsviertels hin. Mehrere Wohnungsbauprojekte würde dazu beitragen, dass die Stadt weiter zusammenwächst.

Insgesamt wurden 5 649 000 Euro investiert. Während sich der Staat mit 2 985 000 Euro beteiligte, entfielen auf die Gemeinde 2 664 000 Euro.

VON NICO MULLER