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Besuch bei schwer Verletzte der Tornado-Katastrophe

Anlässlich des Tornados, welcher am 9. August die Gemeinden Petingen und Käerjeng heimsuchte, wurden leider auch 2 Personen schwer verletzt und mussten längere Zeit im Krankenhaus verbringen.

Frau Marie Ramona Schuster-Goerens aus Ehleringen befand sich zum Zeitpunkt des Unwetters in der Bushaltestelle « SICON » auf Seiten der Aral Tankstelle. Durch die Wucht des Tornados explodierten die Fensterscheiben förmlich und Frau Schuster-Goerens wurde mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Mit zahlreichen Brüchen und Schnittwunden wurde sie nach langen Minuten des Bangens und Wartens in ein Krankenhaus transportiert. Bedingt durch die Tornadozerstörungen konnte der Krankenwagen nicht eher zu ihr durchkommen. Desweiteren wurde der Leidtragenden auch noch die Brieftasche von unehrlichen Gesellen entwendet. Derzeit befindet sie sich im Rehabilitations Zentrum in Düdelingen um sich sowohl körperlich als auch mental von den Konsequenzen des Tornados zu erholen.

Frau Odette Bermer-Keller, wohnhaft in den SICON-Häusern in Niederkerschen erlitt durch den Schock, welcher der Tornado bei ihr verursachte, einen Herzstillstand und musste notärztlich versorgt werden. Nach mehreren Wochen Krankenhausaufenthalt, ist Frau Bermer-Keller seit einigen Tagen wieder in ihrem, ebenfalls beschädigten Zuhause, zurück.

Bürgermeister Michel Wolter mit den Schöffen Josée-Anne Siebenaler-Thill, Frank Pirrotte und Richard Sturm besuchten kürzlich die beiden verletzten Damen und überbrachten ihnen neben einem Geschenkkorb im Namen der gesamten Käerjenger Bevölkerung ihre besten Genesungswünsche.