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Kastrations-Kampagne der Tierschutzvereine.

Wie jedes Jahr ist jetzt wieder mal der Zeitpunkt, um einen Aufruf an die Katzenfreunde zu richten, ihre unkastrierten Haustiger schnellstens kastrieren zu lassen.

Viele Katzenbesitzer wollen ihrer gesunden jungen Katze eine Narkose und Kastration ersparen, um sie ‘natürlich’ leben zu lassen. Diese Rechnung geht selten auf, weil beide Geschlechter auf die Balz gehen, um ihrem Sexualtrieb nachzukommen, und allein dadurch einer erhöhten Unfallgefahr ausgesetzt sind.
Weibliche Tiere neigen im Alter zu Gebärmutterentzündung oder Gesäugetumoren, unkastrierte Kater sorgen für eine unzumutbare Geruchsbelästigung durch ihr Markierungsverhalten. Die Raufereien unter Katern hinterlassen oft erhebliche Verletzungen und tragen zur Verbreitung von verschieden Katzenkrankheiten bei. 50% der unkastrierten Kater über 5 Jahre sind Fiv-positiv (Katzenaids).
Daher ist eine Kastration von Katze und Kater immer zu empfehlen, der beste Zeitpunkt ist mit 6 Monaten, und nicht wie manchmal behauptet nach der ersten Kinderschar.

Bei verwilderten Katzen ist jetzt ebenfalls der beste Zeitpunkt zum Einzugreifen.
Da diese Tiere sich nicht per Hand einfangen lassen, sollten Sie sich an den nächsten Tierschutzverein oder Tierarzt wenden. Mit Spezialfallen werden die Tiere eingefangen, kastriert und wieder freigelassen. Die Tierschützer sind für die Mitarbeit der Einwohner dankbar, damit sie nicht stundenlang mit Warten verbringen müssen. Ausserdem sind natürlich finanzielle Unterstützungen willkommen, da diese Aktionen viel Geld kosten, kaum eine Gemeindekasse – ausser den Ausnahmen wie Düdelingen und Niederanven– bei diesen Niemandstieren einen Cent dazulegt, die Kastrationen jedoch unbedingt durchgeführt und bezahlt werden müssen.

Lassen Sie es nicht zum grossen Problemfall kommen, wenn bei Ihnen eine verwilderte Katze Zuflucht gefunden hat. Innerhalb eines Jahres könnte daraus nämlich eine 20köpfige Katzenfamilie entstanden sein. Aber auch die Katzennarren, die ihre Tiere so belassen müssen, "wie Gott sie geschaffen hat" (so die Absage auf die Hinweise der Tierschützer) sollten endlich Verstand annehmen und nicht eine gesamte Ortschaft mit ihrem Katzennachwuchs überschwemmen lassen.