Wählen Sie Ihre Nachrichten​

SIT besteht seit 50 Jahren

Die Region um den Obersauer-Stausee ist ein für Touristen wie für Einheimische beliebtes Ausflugsziel. Besonders an den Stränden in Lultzhausen und Insenborn tummeln sich während der Sommermonate die Badegäste. Dass es diesen dort so gut gefällt, ist mit Sicherheit auch ein Verdienst des lokalen Fremdenverkehrsvereins, des „Syndicat d’initiative et de tourisme“ (SIT) der Gemeinde Neunhausen.

Dieser Auffassung war auch Fred Engel, der Präsident der „Entente des syndicats d’initiative du Lac de la Haute-Sûre“, als er das SIT dieser Tage in Neunhausen zu dessen 50. Gründungsjubiläum beglückwünschte. Das SIT sei immer wieder ein wichtiger Impulsgeber für die Region gewesen, sagte Engel, wobei er u. a. auf die viel Aufmerksamkeit erregende Aufführung der Komödie „Ein Mittsommernachtstraum“ im Kulturjahr 1995 verwies. Aus dieser Initiative sei immerhin die Idee zur Schaffung der demnächst tatsächlich verwirklichten permanenten Seebühne entstanden, einer Plattform, die der Region viele weitere Möglichkeiten bieten werde, um Gäste anzulocken.

Andere Redner, etwa Bürgermeister Pierre Bormann und SIT-Sekretär Jolly Feyerstein pflichteten diesen Worten bei. Und letzterer wurde bei Gelegenheit dieser Feierstunde, die übrigens verbunden war mit einem gemeinsamen Mittagessen, zu seinem inzwischen mehr als drei Jahrzehnte im Vorstand des SIT währenden Engagements beglückwünscht. Seit 1980 betreut er bereits das Sekretariat des Vereins, dessen Vorsitz er zudem zwischen 1989 und 2010 innehatte, und wurde dafür nun mit einem prall gefüllten Überraschungskorb aus den Händen des augenblicklichen Vorsitzenden, Nicolas Gerards, beschenkt.

Darüber hinaus vergaß Gerards auch nicht, allen anderen Mitgliedern, Freunden und Gönnern zu danken, die in den vergangenen Jahren mit viel Idealismus und Optimismus zur Verwirklichung von Projekten beigetragen haben. Und auch wenn nicht immer alle Erwartungen vollends erfüllt worden seien, so gelte es dennoch, weiterhin positiv in die Zukunft zu blicken und an einem Strang zu ziehen. (D.R.)