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Lëtzebuerger Rousefrënn

Rosen in Corona-Zeiten

Aus der Jahrestagung der „Lëtzebuerger Rousefrënn“

„Als Rosen- und Gartenfreunde befinden wir uns in einer vergleichsweise günstigen Lage. Wir können uns in unserem Garten, auf unserem Balkon oder unserer Terrasse beschäftigen und die Natur genießen.“ Mit diesen optimistischen Worten wendet sich Mireille Steil, die Präsidentin der „Lëtzebuerger Rousefrënn“, an die Mitglieder des Vereins. Vor Kurzem fand zum ersten Mal eine Art virtuelle Generalversammlung der „Rousefrënn“ statt – in Corona-Zeiten ohne Anwesenheitspflicht.

Die Corona-Krise und der Lockdown der vergangenen zwei Monate wirkten sich erheblich auf die „Lëtzebuerger Rousefrënn“ aus. Alle bis zum Sommer geplanten Aktivitäten mussten abgesagt werden, die im Juni und Juli vorgesehenen Rosentaufen wurden ebenso verlegt wie eine Reise nach Grasse und Nice. Unklar bleibt zum jetzigen Zeitpunkt, ob das Rosenfest „La Rose en Fête“ wie geplant am 20. September stattfinden kann oder ob es ebenfalls dem Corona-Virus zum Opfer fällt.

Im Gegensatz dazu hofft die Vereinsspitze aber, dass die Pflege des Rosengartens beim Munsbacher Schloss bald wieder aufgenommen werden kann. Und auch ein Fotowettbewerb findet wie geplant statt: Bis zum 31. Juli kann man auf der Internet-Seite www.rousefrenn.lu seine Stimme für das schönste Rosen-Foto der Mitglieder des Vereins abgeben.

Von vergleichbaren Unwägbarkeiten waren die „Lëtzebuerger Rousefrënn“ im vergangenen Jahr verschont geblieben. Das verdeutlicht ein Blick auf den prall gefüllten Termin- und Veranstaltungskalender 2019: Auf dem Programm standen unter anderem eine Rosentaufe – der Erlös aus dem Verkauf der Rose geht an den Luxemburger Soroptimist-Verein, der mit den Einnahmen das Schulgeld für Mädchen in Burkina Faso finanziert.

In der „Roseraie Château de Munsbach“ fanden ein Tag der offenen Tür und das traditionelle Rosenfest des Vereins statt. Darüber hinaus trafen sich Mitglieder zwölfmal zum Unterhalt und zur Pflege des Rosengartens. Eine Rosen-Reise 2019 führte nach Slowenien, außerdem beteiligten sich die „Rousefrënn“ an einer Gartenmesse, sie organisierten einen Rosenschnittkurs und nahmen an acht Rosen-Wettbewerben teil.

Im Rahmen der Generalversammlung zeigte sich, dass die Finanzlage des Vereins auch weiterhin gesund ist. Auch deshalb bleiben die Mitgliedsbeiträge dieses Jahr unverändert – sie belaufen sich auf 25 Euro für die Einzel- und auf 35 Euro für die Paarmitgliedschaft.

Dem aktuellen Vorstand des Vereins gehören an: Mireille Steil, Präsidentin; Dony Calmes und Patrick Birden, Vizepräsidenten; Hely Heldenstein, Ehrenpräsidentin; Marianne Kolmesch, Sekretärin; Pascale Biever, Kassiererin. Mitglieder sind Sylvie Hollerich, Mariette Schaul-Schaus; Anne-Marie Simonis; Sylvie Thein; Maryse Weirig und Marie-Christine Wictor. Im Rahmen der Jahrestagung dankte Präsidentin Mireille Steil allen, die sich in den vergangenen Monaten um den Verein verdient gemacht hatten – besonders auch jenen Vorstandsmitgliedern, die sich nicht mehr zur Wiederwahl stellten.

www.rousefrenn.lu