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Zwei neue Brücken für Mersch

(L.E.) - Wer derzeit aus Richtung Berschbach nach Mersch fährt, der überquert am Ortseingang eine Brücke, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde. Ein damals zweckdienliches Bauwerk, das jedoch sichtbare Spuren der Zeit aufweist und fürwahr keine Augenweide mehr ist.

Das wird sich jedoch in absehbarer Zukunft ändern. Geplant ist, die altersschwache Brücke abzureißen und durch eine neue, architektonisch wertvollere Konstruktion zu ersetzen. Zudem soll eine zweite Brücke den Zugang zum neuen Viertel unterhalb des Bahnhofs, beim ehemaligen Agrarcenter erlauben. Das „Luxemburger Wort“ sprach mit den Ingenieuren Fernand Ley und Charles Cloos von der Straßenbauverwaltung.


Neues Wahrzeichen von Mersch?

„Wenn alles nach Plan verläuft, hoffen wir im Herbst auf grünes Licht für die Ausschreibungen“, sagt Fernand Ley. „Die Arbeiten könnten dann Anfang kommenden Jahres beginnen“, fügt Charles Cloos hinzu. Doch das hänge auch von der Schnelligkeit der Amtswege ab. 500 Arbeitstage sind für die Bauarbeiten vorgesehen.

Ob die neue Brücke ein Wahrzeichen von Mersch wird, bleibt abzuwarten. Mit ihren beiden 30 Meter hohen Pfeilern hat sie auf jeden Fall das Potenzial dazu. 6,20 Meter an Höhe werden sie von den Gleisen der Eisenbahnstrecke Luxemburg - Ulflingen trennen. 5,50 Meter sind es zur „unteren“ Brücke in das bereits erwähnte neue Wohnviertel.

Fußgänger werden durch zwei Meter hohe Plexiglasscheiben den Ausblick auf Mersch genießen können. Diese Scheiben dienen zudem als Lärmschutz. Der Gesamtbau soll den Steuerzahler nach Angaben der Straßenbauverwaltung 19,5 Millionen Euro kosten. 360 000 Euro davon stammen aus der Gemeindekasse Mersch.

Einen ausführlichen Bericht zu der Planung der Bauarbeiten und zu den beiden Brücken, lesen Sie im Luxemburger Wort vom 8. August 2013.

Fotos: Tania Feller & Gerry Huberty