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Gemeindesyndikat SIAS pflanzt zum Nationalen Tag des Baumes in Mensdorf

Im Rahmen des Nationalen Tag des Baumes 2014 pflanzten die SIAS-Gemeinden mit der tatkräftigen Unterstützung der Umweltministerin Frau Dieschbourg in Mensdorf im Flur 'Wangert' zwölf hochstämmige Obstbäume mit regionaltypischen Sorten. Diese gemeindeeigene Fläche liegt inmitten einer typischen Bongertengegend am Ortsrand von Mensdorf in Südlage, so dass einer guten Obstqualität nichts im Wege steht.

Ein Schwerpunkt der Naturschutzprojekte des Gemeindesyndikates SIAS liegt seit über 20 Jahren im Schutz und der Erhaltung von Hochstamm-Obstwiesen, den sog. Bongerten.
Die Obstbäume prägen das Landschaftsbild der acht Partnergemeinden des SIAS maßgeblich. Im Rahmen der Biologischen Station – Naturzenter SIAS werden nicht nur Obstbäume gepflanzt und Altbestände gepflegt. In den letzten Jahren wurde besonderes Augenmerk auf die Erhaltung der traditionellen regionalen Obstsorten gelegt. Die Sorten der Altbäume in den Bongerten werden bestimmt und in einer Datenbank erfasst. Gleichzeitig werden seltene Obstsorten aus der Region auf junge Bäume veredelt, um sie erneut auspflanzen zu können. So wird ein wichtiges Kulturerbe der Region bewahrt.

Die Biologische Station-Naturzenter SIAS
Das Syndicat intercommunal à vocation multiple SIAS ist bereits seit 1989 im kommunalen Naturschutz aktiv. Dazu gehören in den acht Mitglieds- und Partnergemeinden (Betzdorf, Contern, Frisange, Junglinster, Niederanven, Sandweiler, Schuttrange und Weiler-la-Tour) zum Beispiel die Neupflanzung und Erhaltung von Bongerten, Pflanzung von Hecken, Kopfweiden, Pflege der Hecken und Einzelbäume, Anlage von Kleingewässern usw.
In enger Zusammenarbeit mit der Natur- und Forstverwaltung sowie natur&ëmwelt / Fondation Hëllef fir d'Natur werden die Naturschutzprojekte im Rahmen der Biologischen Station-Naturzenter SIAS realisiert. Auf diese Weise können im Auftrag des Nachhaltigkeitsministeriums und der SIAS-Gemeinden zahlreiche Artenschutzprogramme und Aktionspläne auf regionaler Ebene umgesetzt werden und eine Beratungsstelle Naturschutz für die Gemeinden, die Landwirte und die Bevölkerung sicher gestellt werden.