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Kandidatenliste für die Gemeindewahlen wird Anfang Mai vorgestellt

 Kandidatenliste für die Gemeindewahlen wird Anfang Mai vorgestellt

Mamer.  Der Präsident der CSV-Sektion Mamer-Cap-Holzem eröffnete die statutarische Jahresversammlung und bat die Anwesenden um eine Gedenkminute für die verstorbenen CSV-Mitglieder René Moes, ehemals Schöffe und Gemeinderatsmitglied und für René Roth, Vater von Bürgermeister Gilles Roth. Der Redner betonte, dass die Koalition aus CSV und LSAP mit Bürgermeister Gilles Roth bereits seit dem Jahr 2000 bestens funktioniere und dass hervorragende Arbeit geleistet wurde. Die Gemeinde Mamer zähle zurzeit rund 9200 Einwohner und während der erwähnten Amtszeit seien 330 Millionen Euro investiert worden. Am 4. Mai werde man die Kandidatenliste der CSV für die Gemeinderatswahlen am 8. Oktober 2017 vorstellen.   Lydia Schergen-Bintener, Präsidentin der CSF, erinnerte an die Aktivitäten und betonte, dass die CSF konstruktiv in der Kommunalpolitik mitgearbeitet habe. Sie lege ihr Amt nach 10 Jahren nieder und ihre Nachfolge übernehme Simone Frank.   Im Namen der CSJ erklärte der Vorsitzende Tom Kerschenmeyer, dass ihm und den Mitgliedern der Jugendsektion ganz besonders die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für junge Familien am Herzen liege; man wünsche auch den Ausbau der Digitalisierung der Gemeindedienste sowie die Integration nichtluxemburgischer Mitbürger über Sprachkurse und man denke auch nach über die Schaffung eines Sprachencafés, das zum Treffpunkt aller Nationalitäten werden könne, nach. Tom Kerschenmeyer berichtete des Weiteren über die Teilnahme an der CSJ-Sommerakademie in Echternach. Hier habe sich die Sektion aus Mamer besonders eingesetzt für die digitale Wirtschaft und Fragen der Integration.   Präsident Jean Beissel erwähnte die wichtigsten Aktivitäten wie das Einsammeln der Weihnachtsbäume, das Burgbrennen, das Grillfest und die Ehrung langjähriger Mitglieder. Bürgermeister Gilles Roth informierte über die wichtigsten Punkte der Gemeindepolitik wie die Inbetriebnahme der neuen Immobilie der Früherziehung in der Rue François Trausch, die Vergrösserung und Anpassung der Maison relais und an den Schulneubau in Capellen. Dieser Neubau sei der Beweis dafür, dass der Schöffen –und Gemeinderat ein klares Konzept für die Entwicklung der Kantonalhauptortes befolge. Die CSV bemühe sich um eine mutige Wohnungsbaupolitik und die Schaffung von Bauland. Gemäss ihrem Slogan „No beim Bierger“ suche die CSV den Kontakt zur Bevölkerung und man sei bestrebt, eine sozial gerechte Politik umzusetzen. Die Gemeinde habe sich zu einer modernen Randgemeinde der Stadt Luxemburg entwickelt und die verschiedenen Ortschaften hätten ihren Charakter bewahrt. Er denke daran, das Kulturzentrum in Capellen zu renovieren, die Kläranlage zu modernisieren, ein modernes Verwaltungsgebäude für alle kommunalen Dienststellen zu bauen und auf dem Campus Kinneksbond eine Immobilie eigens für die Musikschule zu errichten.   Bezirkspräsident Félix Eischen beglückwünschte die CSV Mamer zu ihrer Tätigkeit und lobte die Visionen der Gemeindepolitiker. (afm)