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Vom „Herr der Ringe“ in die „Mitte der Erde“

Galakonzert der Militärmusik mit Erstaufführung der 5. Sinfonie von Johan de Meij


Ein Höhepunkt im Programm der diesjährigen Saison der Militärmusik war zweifellos das Galakonzert im grossen Auditorium der Philharmonie mit zwei Sinfonien des in New York lebenden international renommierten niederländischen Komponisten, Arrangeurs und Posaunisten Johan de Meij.

Vor etwas mehr als 600 Zuhörern bot das Harmonieorchester der Militärmusik unter der Leitung von Lieutenant-Colonel Jean-Claude Braun ein niveauvolles Feuerwerk neuzeitlicher Blasmusik. Im zweiten Teil des Pogramms wirkten die Sopranistin Claudia Moulin-Galli und der „Choeur de Chambre du Luxembourg“ (Leitung: Antonio Grosu) mit.

Mit dem Komponisten Johan de Meij am Dirigentenpult hatte die Militärmusik erstmals am 25. Oktober 2013 im hauptstädtiaschen Musikkonservatorium desen 1. Sinfonie „The Lord of the Rings“ aufgeführt, die auf der 1955 veröffentichten gleichnamigen Trilogie des englischen Autors John Ronald Reuel Tolkien beruht.

Nach der mit viel Applaus bedachten Darbietung im ersten Programmteil dieses musikalischen Meisterwerkes von Johan de Meij aus dem Jahr 1988 kam es nach der Pause zur Erstaufführung in Luxemburg von dessen opulenter 5. Sinfonie „Return to Middle Earth“ (Rückkehr zur Mitte der Erde), die am 3. November 2018 Premiere in der Universität von Valparaiso (Indiana/USA) und am 27. April 2019 für Asien in Osaka (Japan) hatte. In der Programmeinführung stellte Monique Bernotte die durch Texteinsätze metaphorisch ausgerichtete sechsteilige Komposition vor, die keine Geschichte erzählt, sondern sich an fünf Gedichten orientiert. Eine andere Besonderheit dieser Sinfonie besteht darin, dass der Chor achtstimmig singt und das genau so wie die Solistin in der Elfensprache Ikorin. (C,)


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Organisator des Galakonzertes mit der Militärmusik (Leitung: Jean-Claude Braun), dem „Choeur de Chambre de Luxembourg“ (Leitung: Antonio Grosu) und der Solistin Claudia Moulin-Galli waren „d'Frënn vun der Militärmusek“. (Foto: Emile Noesen)