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In Benidorm/Spanien: Bitte die Schlüssel für Zimmer 1026!

Zimmer 1026 - mein Herr, sie sind ein wenig Durcheinander - wir rufen den Arzt!


Auf meiner Fahrt nach den Süden Spaniens, legte ich auf halber Strecke einen Halt ein in dem sehr schmucken Hotel Parador in Benidorm, an der Küste des Mittelmeers.


Nachdem ich mich so richtig in dem fürstlichen Zimmer einquartiert hatte, ging ich zum Wassereinkauf in den Lidl, 50 Meter vom Hotel entfernt. Man muss wissen, dass ich das Wasser sehr liebe und mir jeden Tag an die 3 Liter genehmige. Wasser aus der Hotelbar, ganze 3 Liter, das kostet ein Vermögen. Also auf in den LIDL!


3 x 2 = 6 Liter gutes Mineralwasser für 2 Tage. Das ist ja bestens. Doch wer trägt die 3 Flaschen ins Hotel? Meine Frau ist nicht da. Aber selbst ist der Mann. Ich umarme die drei Flaschen und mache mich auf den Rückweg. Und dann geschieht die Tragödie

Beim Überqueren der Strasse machen sich die drei Flaschen selbständig. Sie entgleiten mir und laufen in alle Himmelsrichtungen, über die Strasse. Scheisse, sage ich ganz laut.Zwei Damen, die mir vielleicht behilflich hätten sein können, laufen eilends davon.


Dennoch kam ich im Hotel an. Mit zwei Flassen.Denn die dritte hatte beim Fallen einen Riss bekommen, und überflutete mit dem kostbaren Nass die Fahrbahn.


Jetzt stehe ich in der Rezeption des Hotels. Und im herrischen Ton gebe ich Order, mir die Schlüssel für Zimmer 1026 auszuhändigen. Der Portier sieht mich wie der Generalinsptor einer Armee an, Seine Augen wandern an meinem Körper von links nach rtechts, und dann von unten nach oben. Dann fragt er mich, ob ich noch bei Verstand bin.


Eine Frechheit!


Ich bin ja nicht auf den Kopf gefallen. Und jetzt händigen sie mir die

Schlüssel für Zimmer 1026 aus.


Gleich darauf kommt der Hoteldirektor, nimmt mich mit der Hand und führt mich in sein Büro. Und er spricht: Bitte kommen sie zur Ruhe. Unser Hotel ist nur auf zwei Stockwerken. Dabei haben alle Zimmer im Parterre als erste Ziffer die 9 und auf dem ersten Stock eine eine 3.Und schon ist der Arzt da. Eine kleine Spritze und ich schlafe ein! Wohl im Schlaf habe ich gesprochen "diese Lümmel kennen ihr eigenes Hotel nicht"!


Und dann bekam ich beim Frühstück ein Telephon von Jean-Marie aus Luxemburg. Der mir sagte: Hallo, Henri, ist die Petition 1026 wirklich ganz allein in deinem Garten gewachsen?


Und ich schrie: Ja, wirklich in meinem Garten, und diese 1026 werde ich nicht mehr los!